Die Stute Sasbachwalden muss weiter für einen Sieg laufen, bei ihrem Debüt auf der Galopprennbahn in Iffezheim belegte sie den achten Platz.
Die Stute Sasbachwalden muss weiter für einen Sieg laufen, bei ihrem Debüt auf der Galopprennbahn in Iffezheim belegte sie den achten Platz. | Foto: Spether

Konkurrenz zeigt Grenzen auf

Rennpferd „Sasbachwalden“ bleibt in Iffezheim hinter den Erwartungen

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Der „Ladies Day“ auf der Rennbahn in Iffezheim war perfekt: schnelle Stuten, eifrige Wettexperten, blauer Himmel, modische Damenhüte und mit dabei die Bürgermeisterin von Sasbachwalden, Sonja Schuchter. Am „Tag der Frauen“ während der Großen Galoppwoche wurde ihr eine besondere Ehre zuteil. Sie durfte mit Trainer Gerald Geisler in den Führring hinein und damit auf jenen Platz der Galoppbahn, an dem Besitzer, Trainer und Jockeys stehen und sich und ihre Stars der Rennbahn den Zuschauern vor dem Start ganz nah präsentierten.

Von unserem Mitarbeiter Roland Spether

Im erlauchten Kreis der Rennpferde mit dabei war die Stute „Sasbachwalden“, die Sonja Schuchter 2018 an gleicher Stelle auf den Namen „ihres“ Blumen- und Weindorfes taufte und nun vor ihrem Debüt bei der Großen Woche und damit der bedeutendsten Veranstaltung des Galopprennsports in Deutschland stand.

„Sasbachwalden“ belegt achten Platz

„Das war für mich schon ein einmaliges Erlebnis und ein ganz besonderes Gefühl“, sagte Schuchter. In Iffezheim sollte Rennpferd „Sasbachwalden“ möglichst als Siegerin über die Ziellinie galoppieren. Doch im Pferdesport gehen nicht alle Träume und Wetten in Erfüllung und die dreijährige Stute mit klangvollem Namen rollte das Feld buchstäblich von hinten auf.

Nach dem achten Platz war Gerald Geisler und seiner Ehefrau Eva-Maria Geisler, die Rennpferd „Sasbachwalden“ in dem Elasten Champions Cup für dreijährige Stuten ritt, die Enttäuschung anzumerken. Dies vor allem deshalb, weil die Stute über eine lange Distanz des 1.500-Meter-Rennens gut mithielt, lang auf dem vierten und fünften Platz lag und wenige hundert Meter vor dem Ziel ungünstig an der Innenseite der Bahn lief und nicht an die Spitze herankam.

Für Jockey Eva-Maria Geisler war auch der „lose, mit Sand bearbeitete Boden“ ein Punkt, weshalb die Stute nicht den erhofften vorderen Platz herausgaloppierte. „Sie ist brav und lernt von Rennen zu Rennen dazu“, so Geisler.

Noch Luft nach oben

„Sasbachwalden“ sah sich bei der Großen Galoppwoche einer großen und siegeshungrigen Konkurrenz gegenüber. „Sie muss einfach noch mehr trainieren. Vielleicht ist sie bei Rennen in Frankreich mit kleineren Handicaps besser aufgehoben“, meinte Geisler, die vor wenigen Wochen mit vier Siegen in Zweibrücken die Marke von 50 Siegen im Rennsattel knackte.

Einen Trost gab es für Gerald Geisler, die von ihm trainierte Stute „Hallo Wien“ belegte im gleichen Rennen Platz zwei und galoppierte ein Preisgeld heraus. Bei Rennpferd „Sasbachwalden“ ist noch Luft nach oben. „Sie wird ihren Weg gehen“, ist Eva-Maria Geisler überzeugt.