Ein Paket mit stinkendem Inhalt hat in Oppenau für Aufregung gesorgt. | Foto: Falkner

„Ätzende Gase“

Stinke-Paket in Oppenau hält Polizei in Atem

Ein Paket mit ganz besonderem Inhalt hat am Freitagmorgen in Oppenau (bei Offenburg) Polizei, Feuerwehr und Spezialermittler auf den Plan gerufen. Wie die Polizei mitteilt, wurde gegen 9.30 Uhr in einer Postfiliale ein „ätzender Geruch“ gemeldet, der aus einem Paket kam.

Sechs Angestellte und eine Kundin klagten über Atemwegsreizungen und Unwohlsein, meldet die Polizei. Die hinzugerufenen Einsatzkräfte, unter anderem Ermittler des Fachbereichs Gewerbe und Umwelt, untersuchten die „Stinkbombe“ und kamen dem ätzenden Geruch auf die Schliche: In dem Paket lagen laut Behörde vor sich hin gammelnde Früchte – und zwar nicht irgendwelche Bananen oder Äpfel, sondern Durianfrüchte aus Südostasien. Die Frucht ist für ihren Gestank bekannt und berüchtigt – selbst im frischen Zustand. Sie wird auch als „Stinkfrucht“ bezeichnet.

Duranfrüchte. Wegen ihrem Gerucht werden sie auch als „Stinkfrüchte“ bezeichnet. | Foto: Pixabay

Durianfrüchte wachsen laut Internetlexikon Wikipedia in Südostasien. Sie kommen ursprünglich aus Indonesien und Malaysia. Die Früchte wachsen an Bäumen und werden auch Zibetfrüchte oder eben „Stinkfrüchte“ genannt. Allerdings stößt der Geruch der Früchte nicht nur ab: Manche Feinschmecker schätzen den Geschmack. Teilweise werden in Südostasien sogar Durianfeste gefeiert. Die Früchte werden roh gegessen oder zu Marmelade, Kuchen oder Eis verarbeitet.

(ots/bnn)