Duftet intensiv: Anuschka heißt die "Goldene Rose von Baden-Baden". Sie gefällt auch Vanessa Bock, Mitarbeiterin der Bäderstadt.
Duftet intensiv: Anuschka heißt die "Goldene Rose von Baden-Baden". Sie gefällt auch Vanessa Bock, Mitarbeiterin der Bäderstadt. | Foto: Bernd Kamleitner

Tolle Farbe, toller Duft

Anuschka ist die neue „Goldene Rose von Baden-Baden“

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Eine intensiv duftende Edelrose mit dem Namen Anuschka ist in Baden-Baden mit der bedeutendsten Auszeichnung für eine Rosenneuheit in Deutschland gewürdigt worden. Die Züchtung von Jens Krüger von der Firma Rosen Tantau in Uetersen in Schleswig-Holstein erhielt beim 67. Rosenneuheitenwettbewerb den international angesehenen Ehrenpreis „Goldene Rose von Baden-Baden“.

Die Edelrose liegt im Trend

„Ihre Blüte hat eine purpurne Mitte und geht dann in dunkelpink über“, schwärmt Markus Brunsing, Gartenbauamtschef der Stadt Baden-Baden. Anuschka liegt damit im Trend. Robuste und intensiv duftende Edelrosen sind laut Brunsing ein Fortschritt in der Züchtung.

  • Steht auf Rosen: Vivienne Black (rechts), Präsidentin des Internationalen Preisgerichts beim 67. Rosenneuheitenwettbewerb in Baden-Baden.
  • Ein Prachtexemplar: Anuschka, die "Goldene Rose von Baden-Baden" wurde von Jens Krüger bei Rosen Tantau in Uertelen in Schleswig-Holstein gezüchtet.
  • Während das Preisgericht die Rosenneuheiten begutachtete, war der Rosenneuheitengarten auf dem Beutig für Publikum geschlossen.
  • Renommierte Parfumeure bewerteten die Duftrosen.
  • Einer der prominentesten Gäste beim Rosenneuheitenwettbewerb: Cacile Becker ( in schwarzer Kleidung), Direktorin der Givaudan-Parfumschule aus Paris bei der Diskussion Kollegen in Baden-Baden.
  • Treffpunkt für Rosenfreunde: Der Neuheitengarten auf dem Beutig an der Moltkestraße in Baden-Baden.
  • Auch Rosenexperten brauchen mal eine (Trink)Pause. Schließlich war beim Neuheitenwettbewerb auch Kaiserwetter.
  • Eine wunderschöne Anlage mit Nordschwarzwaldpanorama: Das ist der Rosenneuheitengarten.
  • Ehrengast in Baden-Baden war die Präsidentin des Weltrosenverbandes, Comtesse Henrianne de Briey (links) aus Belgien
  • Strenger Blick: Mitglieder des Preisgerichts bei der Rosenbewertung.
  • Hier wachsen bereits die Kandidaten für den Rosenneuheitenbewerb im nächsten Jahr.
  • Was für eine Kulisse: Die Stühle für die Rosenkonzerte im Rosenneuheitengarten an diesem Freitag und Samstag stehen bereits. An diesen beiden Tagen schließt die Anlage daher bereits um 17 Uhr. Ansonsten ist bis zum Einbruch der Dunkelheit bzw. bis 21 Uhr geöffnet.

Die „Goldene Rose von Baden-Baden“ im Neuheitengarten auf dem Beutig an der Moltkestraße in der Kurstadt hat noch viele Knospen, weil sie ihre eher flachen und an die nostalgische Rosenform erinnernden Blüten in Büscheln und nicht spitz zulaufend auf einem Stengel trägt. Die Knospen gehen nacheinander auf: Rosenfreunde haben also lange ihre Freude an dem Exemplar, das rund 60 Zentimeter hoch wird.

Im Neuheitengarten wachsen die 144 Rosenneuheiten von 35 Züchtern aus 13 Ländern bereits seit gut zwei Jahren. Zum Zeitpunkt der Einsendung durften sie noch nicht im Handel sein. Anuschka sei kein einziges Mal mit einem Krankheitsbefall aufgefallen, betont Brunsing. In diesem Jahr sei der Wettbewerb so spannend wie lange nicht mehr gewesen. „Das spricht für die Arbeit der Züchter“, meint der Park- und Gartenchef. Mehr als 120 Rosenexperten aus 17 Ländern begutachteten beim Wettbewerb die Neuzüchtungen.