Die 1000. Folge für die SWR-Serie "Die Fallers" wurde bereits vor einem Jahr gedreht. An diesem Sonntag, 3. Februar 2019, wird sie um 19.15 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Das Foto zeigt die Schauspieler Ursula Cantieni (Mitte). Lisbeth Felder und Peter Schell.
Die 1000. Folge für die SWR-Serie "Die Fallers" wurde bereits vor einem Jahr gedreht. An diesem Sonntag, 3. Februar 2019, wird sie um 19.15 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Das Foto zeigt die Schauspieler Ursula Cantieni (Mitte). Lisbeth Felder und Peter Schell. | Foto: Kluge/SWR

Im SWR-Studio Freiburg

BNN-Leser treffen TV-Stars der SWR-Serie „Die Fallers“

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Da hatte die BNN-Glücksfee aber ein ganz besonderes Händchen: Unter den zehn Glückspilzen, die unter den Lesern dieser Zeitung die Karten für die exklusive Vorabpräsentation der 1000. Fallers-Folge im SWR-Studio in Freiburg beim BNN-Glückstreffer gewonnen hatten, waren auch Elke und Friedbert Kohout aus Philippsburg-Rheinsheim. Das Besondere: Elke Kohout gehört seit 35 Jahren den Landfrauen an. Seit 15 Jahren ist sie Vorsitzende, ein Amt, das auch die von Ursula Cantieni gespielte Fallers-Bäuerin Johanna Faller viele Jahre inne hatte, ehe sie ins zweite Glied rückte. In Freiburg trafen die Kohouts und die insgesamt 100 Gäste den TV-Sohn von Johanna, Karl Faller, in dessen Rolle Peter Schell schlüpft, und die Schauspielerin Lisbeth Felder. Sie ist bei den Fallers als Kräuterhexe Lioba bekannt.

Es war toll

Die Kohouts lassen so gut wie keine Folge der Schwarzwaldserie aus. „Wenn wir mal eine verpasst haben, schauen wir sie in der Mediathek an“, berichtet Friedbert Kohout. Seine Frau durfte schon einmal einen Blick in die Fallers-Studios in Baden-Baden werfen, die Vorabpräsentation auf der Großleinwand und die Begegnung mit den beiden Schauspielern und anderen an der Serie beteiligten Personen aus dem Drehteam toppte das allerdings um ein Vielfaches. „Es war toll“, lautet das Fazit der beiden nach einem unvergesslichen Abend.

Unvergesslich ist der erste Drehtag für die Fallers im Jahr Frühjahr 1994 auch für Schauspieler Peter Schell geblieben. Schon zwei Monate vor dem eigentlichen Drehbeginn seien damals Winterszenen für die Folge an Weihnachten im Schwarzwald gedreht worden. „Bei der Anfahrt mit einem Auto des Senders sind wir hin- und hergeschlittert,“ erinnert sich Schell im BNN-Gespräch. „Das hätte schon das Aus sein können“, erzählt er schmunzelnd.

Peter Schell fühlte sich schon als Kind zwischen Kühen wohl

Zum Glück ging alles gut – und der aus der Schweiz stammende Schauspieler hat sein Engagement in der Serie bis heute nicht bereut. Schon als Kind sei er sehr gerne auf Bauernhöfen von Verwandten gewesen: „Zwischen den Kühen habe ich mich sehr wohl gefühlt.“ Wertvolle Tipps für den Umgang mit den Tieren habe im Vorfeld des Starts der TV-Serie ein Tierarzt gegeben, und auch Originalbauer Felix Löffler aus Furtwangen sei ein wertvoller Berater gewesen. „Von dem habe ich viel gelernt“, berichtet Schell.  Mit der Familie des bekanntesten deutschen Bauernhofs bei Furtwangen sei er sehr freundschaftlich verbunden.

Ich hätte große Lust, mals was auf Schweizderdeutsch zu machen

Neben der Fallers-Hauptrolle ist Schell als Yoga- und Atemlehrer sowie Masseur tätig. Das Gefühl, sich selber zu finden und sich zu spüren, habe er vor 20 Jahren langsam entdeckt, erzählt der TV-Star, der in seiner Freizeit gerne mal wieder noch eine andere Rollen als nur den TV-Bauern spielen würde: „Ich hätte große Lust, mal was auf Schweizerdeutsch zu machen“, verrät der gebürtige Schweizer Schell.