Der neue Zugang ist fast fertig: Die Eingangstür zum Bürgerbüro befindet sich künftig nicht mehr seitlich am Gebäude, sondern direkt am Jesuitenplatz. Die neue Rampe ist bereits fertig. | Foto: Rudolphi

Bürgerbüro Baden-Baden

Beim Umbau geht’s voran

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Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Baden-Badener Bürgerbüros am Jesuitenplatz gehen in den Endspurt. „Ich gehe davon aus, dass Mitte August alles fertig ist“, sagt Björn Käckell vom städtischen Fachgebiet Gebäudemanagement im BNN-Gespräch. Bisher sei alles planmäßig gelaufen und er rechne nicht damit, dass in den nächsten Wochen noch unvorhergesehene „wahnsinnige Sachen“ auftauchten.

Die Informationstechnik erhält im Bürgerbüro zusätzliche Arbeitsplätze

Die Stadt gestaltet das Bürgerbüro um, um drei zusätzliche Arbeitsplätze für das Fachgebiet Informationstechnik zu schaffen. Eine neu eingezogene Wand im hinteren Teil des Bürgerbüros trennt seit April den Raum für die Mitarbeiter der Informationstechnik ab.

Der Zugang wird barrierefrei

Ein weiteres wichtiges Anliegen beim Umbau ist es, die bisher bestehenden Mängel beim barrierefreien Zugang zum Bürgerbüro zu beseitigen und die Orientierung für Bürger und Gäste zu verbessern. Die frühere nicht barrierefreie Rampe zur Fußgängerzone hin ist mittlerweile beseitigt. Käckell zufolge entsprachen deren Steigung und Breite nicht mehr den aktuellen Anforderungen. An der Stelle der ehemaligen Rampe sind künftig Fahrradstellplätze vorgesehen. Die neue Rampe für Rollstuhlfahrer befindet sich jetzt auf der rechten Seite des Bürgerbüros.

Der seitliche Eingang verschwindet

Mit der Neugestaltung entfällt der bisherige seitliche Zugang. Im Zuge des Umbaus kommt der Eingang an die ursprünglich historische Lage direkt am Jesuitenplatz. Die Verwaltung möchte damit das Bürgerbüro für Besucher erkennbarer machen. Käckell rechnet mit dem Einbau der neuen Eingangstür Mitte nächster Woche.

Das Bürgerbüro wird serviceorientierter

Im Innenraum hat sich ebenfalls einiges getan. Dort stehen bereits die neue Empfangstheke sowie Schränke und Schreibtische. „Die Firma musste sie wegen der bevorstehenden Werksferien vorzeitig liefern“, erläutert Bauleiter Peter Haintz vom städtischen Gebäudemanagement. Hinter dem Tresen für den Empfang sind zwei weitere Arbeitsplätze vorgesehen. Allerdings wird die Baden-Baden-Linie Käckell zufolge im neuen Bürgerbüro nicht mehr vertreten sein. Der Fahrkartenverkauf erfolgt dann nur noch über das Kundenzentrum am Augustaplatz oder Automaten.

Neu gestalteter Innenraum: Björn Käckell, Ingo Hoffmann und Peter Haintz (von links) zeigen den neuen Empfangstresen.

Die Glaselemente fehlen noch

Die Arbeiten im Inneren des Bürgerbüros sind noch nicht ganz abgeschlossen. Die sich automatisch öffnenden Glaselemente für den Windfang und die Beleuchtung fehlen noch. Käckell geht davon aus, dass die neuen Lampen künftig zu einer freundlicheren Atmosphäre beitragen werden.

Die Kosten liegen bei rund 135000 Euro

Der Umbau hat Mitte Mai begonnen. Die Kosten sind auf etwa 135 000 Euro veranschlagt. 40 000 Euro stehen im laufenden Haushalt des Gebäudemanagements bereit, 95 000 Euro hat der Gemeinderat als außerplanmäßige Ausgaben bewilligt.
Während der Umbauphase ist das Bürgerbüro mit seinen Dienstleistungen im Eingangsfoyer Ebene 1 des Rathauses untergebracht.