Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt hat für viele Tradition. In dieser Folge der "Top Ten" stellen die BNN die schönsten Weihnachtsmärkte aus der Region vor. | Foto: Archiv Stadt Ettlingen

Speyer bis in den Schwarzwald

Die zehn besinnlichsten Weihnachtsmärkte in der Region

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In unserer neuen Rubrik „Top Ten“ präsentieren wir jeden Dienstag eine Liste mit zehn ausgewählten Orten, Dingen, Empfehlungen oder Herzensangelegenheiten aus der Region. In dieser Folge geht es um die Weihnachtsmärkte der Region. Die BNN haben zehn der (unserer Meinung nach) schönsten Weihnachtsmärkte zusammengestellt. Die Reihenfolge der Liste enthält dabei keine Wertung

1. Karlsruher Christkindlesmarkt

Der Karlsruher Christkindlesmarkt hat dieses Jahr ein besonderes Highlight auf Lager: Eine strahlende „Lichtweihnacht“ rund um die funkelnde Pyramide auf dem Marktplatz. Dort können die Besucher in diesem Jahr sogar auf einem Riesenrad das Treiben auf dem Weihnachtsmarkt von oben beobachten. Neben dem Lichtspektakel warten auf die Besucher wie gewohnt die malerischen Giebelhäuschen mit Kunsthandwerk und allerlei Leckereien sowie das weihnachtliche „Glühweinwäldchen“. Täglich wird auch jeweils um 17 und 19 Uhr der Hochseilartist Falko Traber als „Fliegender Weihnachtsmann“ im Rentierschlitten über den Weihnachtsmarkt schweben und anschließend kleine Geschenke an das junge Publikum verteilen. Der Karlsruher Christkindlesmarkt wird am 27. November eröffnet geht bis zum 23. Dezember. Geöffnet ist er in der Zeit täglich ab 11 Uhr. Das weihnachtliche Treiben endet Sonntag bis Mittwoch um 21 Uhr. Von Donnerstag bis Samstag können die Gäste bis 22 Uhr über den Weihnachtsmarkt flanieren.

So sah der Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz in den letzten Jahren aus. 2018 wird es auch auf dem Marktplatz ein Highlight geben: Eine „Lichtweihnacht“ rund um die funkelnde Pyramide. | Foto: jodo

2. Sternlesmarkt Ettlingen

Ab dem 29. November öffnet der Ettlinger Sternlesmarkt  zum 32. Mal seine Pforten. Standesgemäß gibt es für die Kinder nach der Eröffnung des Sternlesmarktes süße „Sternchen“ und Freifahrten für Karussell und Eisenbahn. Einen weiteren Höhepunkt markiert der Laternenumzug mit dem Nikolaus am 6. Dezember um 17 Uhr. Dieser wird vom Schlossvorplatz bis zurück in den Schlosshof führen, wo auf die Kleinen noch eine Nikolaus-Überraschung wartet. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. An kulinarischen Köstlichkeiten warten auf dem Sternlesmarkt unter anderem herzhafte Suppen, Reibekuchen, heiße Maroni und Waffeln auf die Weihnachtsmarktbesucher. Eine Besonderheit des Ettlinger Sternlesmarktes: Hier kann auch noch über Weihnachten hinaus Glühwein getrunken und Karussell gefahren werden, denn der Weihnachtsmarktbetrieb endet offiziell erst am 28. Dezember. Bis dahin hat der Sternlesmarkt täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Ausnahmen bilden lediglich der 24. Dezember mit Öffnungszeiten von 11 bis 14 Uhr sowie der 25. Dezember, an dem der Markt ganztägig geschlossen ist.

Vorweihnachtlich schön geschmückt werden Ettlingens zentrale Plätze für den Sternlesmarkt. Der dauert vom 29. November bis nach Weihnachten. | Foto: Archiv

3. Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt Durlach und Weihnachtszauber auf dem Turmberg

Nicht nur bei Mittelalterfans lässt der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Durlach Jahr für Jahr die Herzen höher schlagen. Vor der stimmungsvollen Kulisse der Karlsburg können sich die Weihnachtsmarktbesucher dort am großen Lagerfeuer bei Met, Glühwein und „Drachenblut“ wärmen oder einen Flammlachs probieren. Es kommen jedoch auch traditionellere Weihnachtsmarktgaumen auf ihre Kosten: Von der Bratwurst über Schupfnudeln bis hin zum Langos ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aber auch für Unterhaltung ist bestens gesorgt. Nicht nur Handwerker, Gaukler und Märchenerzähler stellen ihr Können unter Beweis, sondern auch auf der Bühne gibt es von der Feuershow bis zum Schaukampf einiges zu bestaunen. Das mittelalterliche Weihnachtsmarkttreiben startet zwischen dem 27. November und dem 22. Dezember täglich ab 11 Uhr. Sonntag bis Mittwoch schließt der Markt um 21 Uhr seine Pforten, donnerstags bis samstags um 22 Uhr.

Wer schon einmal in Durlach ist, der hat es nicht mehr weit bis zum Turmberg. Dort befindet sich der höchste und kleinste Weihnachtsmarkt in Karlsruhe und bietet allen Besuchern eine herrliche Aussicht. Bei festlicher Beleuchtung werden die Gäste dort mit Glühwein, Wild-Spezialitäten und Linzertorte aus der Turmbergküche verköstigt. Erreichbar ist der Winterzauber auf dem Turmberg entweder mit dem Auto oder der Turmbergbahn, die jedoch nach eingeschränktem Winterfahrplan fährt. Wer besonders gut zu Fuß ist, kann auch die 528 Stufen des „Hexenstäffele“ erklimmen oder den etwas längeren, aber dafür weniger anspruchsvollen Fußweg auf den Turmberg nehmen. Der Startschuss für den Weihnachts- und Winterzauber auf dem Turmberg fiel bereits am 12. November. Bis zum 31. Januar können Besucher dort freitags von 16 bis 21 Uhr oder samstags und sonntags von 12 bis 21 Uhr vorbeischauen.

Der Weihnachtszauber auf dem Turmberg findet bis Ende Januar statt. | Foto: tra

4. Baden-Badener Christkindelsmarkt

Auch in diesem Jahr wird der Baden-Badener Christkindelsmarkt mit seinen fast 100 weihnachtlich geschmückten Buden wahrscheinlich viele Besucher in die Kurstadt locken. Neben weihnachtlichen Köstlichkeiten wie Lebkuchen und Glühwein bietet der Christkindelsmarkt in Baden-Baden auch Einiges fürs Auge: Nicht nur ist die prächtig illustrierte Märchenstraße ein echter Hingucker, auch die illuminierte Kirchenfenster-Allee auf der Kurhauswiese wird sicherlich einen optischen Höhepunkt darstellen. Eine besondere Attraktion auf dem Christkindelsmarkt wird auch 2018 wieder die „Lebendige Krippe“ mit echten Schafen und Eseln sein.

Ein Höhepunkt des Christkindlmarktes ist Jahr für Jahr auch die „Lebendige Krippe“ mit lebenden Eseln und Schafen. | Foto: tra

Auch für die Kleinen ist einiges geboten: In einer eigens errichteten Backstube können Kinder Plätzchen backen oder einen Brief für das Christkind in den „Himmelsbriefkasten“ werfen. Der Christkindelsmarkt steht seinen Besuchern nach der Eröffnung am 29. November um 17 Uhr bis zum 6. Januar täglich von 11 bis 21 Uhr offen. Am 24. und 31. Dezember gibt es verkürzte Öffnungszeiten von 11 bis 16 Uhr.

Der Christkindelsmarkt in Baden-Baden lockt jährlich Tausende in die Stadt an der Oos. | Foto: Hans-Jürgen Collet

5. Adventsmarkt Gengenbach

„Das größte Adventskalenderhaus der Welt“ gibt es auf dem Adventsmarkt in Gengenbach zu bestaunen. Jeden Abend wird dort während der Adventszeit um 18 Uhr eines der 24 Fenster, die je ein Kunstwerk zeigen, auf der Vorderfront des klassizistischen Rathauses erleuchtet. In diesem Jahr sollen dort zum letzten Mal Bilder von Andy Warhol erstrahlen. Aber auch der Adventsmarkt in der romantischen Altstadt Gengenbachs selbst ist einen Besuch wert. Neben kulinarischen Genüssen gibt es dort auch viel Kunsthandwerk zu bestaunen. Vom 30. November bis 23. Dezember können die Besucher immer montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 20 Uhr über den historischen Marktplatz schlendern.

Adventskalender
Festes Ritual in der Vorweihnachtszeit: Der Gengenbacher Adventskalender – hier ein Archivbild – ist diesmal Werken von Andy Warhol gewidmet. | Foto: Patrick Seeger

6. Traditioneller Weihnachtsmarkt Rastatt

Von rockigen Tönen wird der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Rastatt untermalt. Dort sorgen nämlich an vier Freitagen ab 19 Uhr jeweils drei Bands oder Musiker beim Musik-Contest „Rastatt barockt den Weihnachtsmarkt“ für Stimmung. Es gibt jedoch noch mehr zu bestaunen: Bei der Schlossweihnacht im Ehrenhof bieten Gastronomen und Kunsthandwerker in weißen Pagodenzelten vor der prächtigen Kulisse der Barockresidenz Köstliches und Künstlerisches zum Kauf an. Dabei verwandelt die festliche Beleuchtung den mit Tannen geschmückten Ehrenhof in eine weihnachtliche Märchenlandschaft. Besuchern steht der Rastatter Weihnachtsmarkt vom 26. November bis zum 23. Dezember immer ab 11 und bis 21 Uhr offen.

Rastatter Weihnachtsmarkt
Bei der Schlossweihnacht im Ehrenhof bieten Gastronomen und Kunsthandwerker in weißen Pagodenzelten vor der prächtigen Kulisse der Barockresidenz Köstliches und Künstlerisches zum Kauf an. | Foto: Archiv Collet

7. Goldener Pforzheimer Weihnachtsmarkt

Der Goldene Pforzheimer Weihnachtsmarkt hat seinen Namen nicht ohne Grund. Neben den golden geschmückten Ständen ist vor allem die „Engelspyramide“ im goldenen Kleid ein Blickfang für die Weihnachtsmarktbesucher. Mit ihren rund 20 Metern Höhe ist die Engelspyramide außerdem eine der größten Weihnachtspyramiden Deutschlands. Neben der goldenen Kulisse erwarten die Besucher des Goldenen Pforzheimer Weihnachtsmarkts auch rund 60 Händler, die klassische Weihnachtsartikel wie Christbaumschmuck und Krippenfiguren, aber auch Kunsthandwerk und allerlei kulinarische Genüsse anbieten. Der Goldene Pforzheimer Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore nach der Eröffnung am 26. November um 12 Uhr montags bis samstags von 10.30 Uhr bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Der Weihnachtsmarkt endet am 23. Dezember.

weihnachten in pforzheim
Der Name ist Programm: der Goldene Pforzheimer Weihnachtsmarkt mit goldener Festbeleuchtung. | Foto: str

8. Speyerer Weihnachts- und Neujahrsmarkt

Glühwein und Co. können die Gäste des Weihnachts- und Neujahrsmarkts in der Speyerer Altstadt auch noch nach Weihnachten genießen. Denn traditionell endet dieser erst im Januar. So wird auch dieses Mal in der Zeit zwischen dem 26. November 2018 und dem 6. Januar 2019 auf dem Platz vor der Alten Münze einiges geboten. Auf die Kleinen warten unter anderem das Kasperletheater und die Kinderbackstube, aber auch ein Besuch des Nikolaus‘ steht auf dem Plan. Weihnachtsmarktbesucher aller Altersklassen können hingegen auf der Schlittschuhbahn am Altpörtel ein paar Runden auf dem Eis drehen. Auf das Altpörtel werden sich die Blicke wohl auch am 4. und 12. Dezember richten. Denn dann findet dort das sehenswerte Feuerwerkspektakel „Altpörtel in Flammen“ statt. Der Speyerer Weihnachts- und Neujahrsmarkt ist täglich, außer an den Weihnachtsfeiertagen, von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Abweichende Öffnungszeiten gibt es an Silvester und Neujahr. Am 31. Dezember ist bereits um 15 Uhr Schluss und am 1. Januar geht es erst um 13 Uhr los.

Auch im Januar geöffnet: Der Weihnachtsmarkt in Speyer vor dem Dom. | Foto: Rastätter

9. Weihnachtsmarkt Bruchsal

Auch wenn ein besonderes Highlight des Bruchsaler Weihnachtsmarkts, die Schlossweihnacht, in diesem Jahr leider ausfallen muss, lohnt sich ein Besuch. In den kleinen Holzhäuschen rund um die große Weihnachtspyramide wird es wieder Leckeres, Künstlerisches und allerlei Interessantes zu entdecken geben. Auch für Unterhaltung ist gesorgt: Auf der Bühne reicht das Programm vom Puppentheater über Gospelchöre bis hin zum Besuch des Heiligen Nikolaus‘. Eine Premiere gibt es auch: 2018 wird zum ersten Mal ein Adventssingen der Chöre aus der Region in der Eingangshalle des Schlosses stattfinden. Los geht es am 26. November. Bis zum 22. Dezember wird der Weihnachtsmarkt dann sonntags bis donnerstags von 12 bis 20 Uhr sowie freitags und samstags von 12 bis 21 Uhr seine Pforten öffnen. Ein kleiner Trost für Fans der Schlossweihnacht: 2019 will man auf jeden Fall mit einem neuen Konzept einen Neustart wagen. Sicher scheint bereits, dass die Schlossweihnacht ab dem kommenden Jahr im Ehrenhof und nicht mehr im Schlossgarten stattfinden wird.

Vor allem abends kommen viele Besucher auf den Bruchsaler Weihnachtsmarkt. | Foto: Heintzen

10. Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht

Überregionale Bekanntheit hat der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht bei Breitenau erlangt. Dort findet an allen vier Adventswochenenden zwischen den 40 Meter hohen Pfeilern einer alten Eisenbahnbrücke das weihnachtliche Treiben statt. Sobald es dunkel ist, werden kleine Feuerstellen entzündet und ein buntes Lichtermeer sorgt für romantische Stimmung. In den etwa 40 Holzhütten unter dem Viadukt wird es weihnachtliche Leckereien wie Schupfnudeln, Gebäck und Flammkuchen sowie reichlich Glühwein, aber auch Spielzeug, Weihnachtsschmuck und Kunsthandwerk zu kaufen geben. Die Kleinen können sich auf Kinderprogramm im „urigen Zollhäusle“ und Fahrten mit dem Ziegengespann freuen. Am Freitag und Samstag hat der Weihnachtsmarkt ab 15 und bis 21 Uhr geöffnet. Am Sonntag geht es bereits um 13 Uhr los, Schluss ist dann um 20 Uhr. Der Eintritt für Besucher über 16 Jahren kostet freitags drei Euro, an Samstagen und Sonntagen vier Euro. Wer mit dem Auto anreisen möchte, muss sich vorab online für vier Euro einen Parkplatz reservieren. An den Bahnhöfen Hinterzarten und Himmelreich gibt es jedoch auch einen Busshuttle zum Weihnachtsmarkt.

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