Idylle oder PFC: Untersuchungen von Pflanzen, Grundwasser und Böden sollen auch in der Ortenau Klarheit bringen, ob Flächen mit Chemikalien aus Papierschlämmen belastet sind. (Symbolbild)
Idylle oder PFC: Untersuchungen von Pflanzen, Grundwasser und Böden sollen auch in der Ortenau Klarheit bringen, ob Flächen mit Chemikalien aus Papierschlämmen belastet sind. (Symbolbild) | Foto: Klatt

Probleme offensiv angegangen

Entwarnung: Keine verschärften PFC-Werte im Baden-Badener Trinkwasser

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Angesichts der aktuellen Diskussion um verschärfte PFC-Grenzwerte stellen die Stadtwerke nach Fragen besorgter Bürger klar, dass die PFC-Werte im Baden-Badener Trinkwassernetz in allen Proben unterhalb der neu vom Umweltbundesamt am 18. Dezember veröffentlichten Werte liegen.

Somit könne das Trinkwasser jederzeit bedenkenlos von Säuglingen, Kleinkindern, Jugendlichen, Schwangeren, stillenden Müttern und Kranken verwendet werden. Die Baden-Badener Stadtwerke, heißt es in der Mitteilung weiter, seien die PFC-Problematik als öffentlicher Wasserversorger offensiv angegangen.

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3,2 Millionen in Trinkwasseraufbereitung investiert

So seinen alleine in den vergangenen drei Jahren 3,2 Millionen Euro in die Trinkwasseraufbereitung investiert worden, um den Bürgern sauberes Trinkwasser zur Verfügung stellen zu können. Dies erfolgte in Baden-Baden über die Umkehrosmose-Anlage mit einer nachgeschalteten sogenannten Retentataufbereitung über Aktivkohle im Grundwasserwerk. Durch regelmäßige Beprobung des Trinkwassernetzes stellen die Stadtwerke eine hohe Trinkwasserqualität sicher, wird in der Mitteilung betont.

Hier geht es zum Online-Dossier rund um die PFC-Problematik. 

BNN