Sympathieträger: Nora Waggershauser (links) und Katrin Quirin stellen den süßen Luchs mit Baden-Baden-Halsband und das Kinder-Stadtquiz vor. | Foto: Kamleitner

Tourist-Info

Luchs macht in Baden-Baden dem Elch Konkurrenz

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In der Vergangenheit war der Elch, Maskottchen der Baden-Badener-Popwelle SWR3, bisweilen so etwas wie ein Maskottchen für die Bäderstadt. Jetzt macht ein süßer Plüschtier-Luchs dem Elch aber Konkurrenz: „Meister Pinselohr“ und sein bester Freund, „Meister Uhu“, sind zwei Sympathieträger eines Kinder-Stadtquiz’, das sich die Tourist-Info für kleine Gäste hat einfallen lassen. Mit dem Luchs aus der Fabrikation eines namhaften Herstellers hat man in Baden-Baden noch mehr vor.

„Der hat das Potenzial, das neue touristische Maskottchen zu werden“, betont Tourismus- und Kongresschefin Nora Waggershauser. Wenn Baden-Baden ein Tier wäre, was wäre die Stadt dann? Elegant, mit vielen Facetten, geräuschlos und intelligent – das sind Merkmale, die Waggershauser und ihre Kollegen mit dem Luchs verbinden und demnach auch mit „ihrer“ Stadt. Dass es vor den Toren der Stadt den Luchspfad an der B500 gibt, „das passt ideal zu Baden-Baden“, findet sie.

Plüschtier ist gefragt

Seit kurzem gibt es den Luchs in den beiden Tourist-Infos in den Kolonnaden und an der B500. Er ist alles andere als ein Ladenhüter. Vor allem Erwachsene, und darunter oft Männer, würden bei dem Tierchen schwach, berichtet Katrin Quirin, die für die Touristenanlaufstellen verantwortlich ist.

Ein Luchs für die Festspielstadt: Das kleine Plüschtier ist neu in Baden-Baden.
Ein Luchs für die Festspielstadt: Das kleine Plüschtier ist neu in Baden-Baden. | Foto: Kamleitner

Stadtquiz für Kinder

Weil sie immer wieder gefragt wurde, was sich in Baden-Baden mit Kindern machen lasse, hat Quirin mit einer Kollegin das Stadtquiz entwickelt. Start und Ziel ist die Tourist-Info in den Kurhaus-Kolonnaden. Dort gibt es den Streckenplan und die Fragen sowie Stifte zu den insgesamt neun Stationen. In rund einer Stunde können Familien die Stadt und ihre zentralen Sehenswürdigkeiten wie das Kurhaus, die Trinkhalle oder den Kurgarten spielerisch erkunden.

Fragebögen in fünf Sprachen

Praktisch, dass es auch an einem Spielplatz an der Allee vorbeigeht – immer barrierefrei, Kinder- oder Bollerwagen können also bequem mitgeführt werden. Die Fragebögen gibt es übrigens in fünf Sprachen: deutsch, englisch, französisch, italienisch und spanisch. Nach der Tour können sich die Kids außerdem in der Tourist-Info eine kleine Belohnung abholen.