Blaulicht
Ein 30-Jähriger ist in der Neujahrsnacht in Baden-Baden mit einem Messer attackiert worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchtem Totschlag. | Foto: Patrick Pleul/Archiv

In Baden-Baden

Messerattacke in Neujahrsnacht

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Ein 30-Jähriger ist in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages auf einem Fußweg unweit der Sinzheimer Straße in Baden-Baden-Oos Opfer einer Messerattacke geworden. Der Mann war ersten Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge nach einer Silvesterfeier gegen 5 Uhr stark alkoholisiert zu Fuß zwischen der Festhalle und dem Ufer der Oos unterwegs, als er mutmaßlich unweit des dortigen Spielplatzes von mehreren Männern mit einem Messer attackiert wurde. Dem Vernehmen nach habe er die Männer nicht gekannt.

Nach Messerattacke auf Intensivstation

Nach dem Angriff sei es dem schwer verletzten Opfer zwar noch gelungen, selbstständig Hilfe zu organisieren, letztlich musste der 30-Jährige aber laut Polizei zur Betreuung in die Intensivstation des  Klinikums Mittelbaden gebracht werden. Staatsanwaltschaft und Polizei haben Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen.

Hinweise
Zeugen, die zwischen 4.30 Uhr und 5.30 Uhr verdächtige Personen im Bereich der Ooser Festhalle bemerkt haben, werden gebeten, sich mit den Beamten der Kripo unter der Telefonnummer: (07 81) 21 28 20 in Verbindung zu setzen.

20 Einsätze für die Feuerwehr

20 Einsätze der Feuerwehr von Samstag bis zum Neujahrstag, ein schwerer Unfall in Ebersteinburg und eine stürmische Nacht. So sieht die Bilanz zum Jahreswechsel 2017/2018 in Baden-Baden aus.

In Ebersteinburg war in der Nacht zu Neujahr ein Fußgänger schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte der Fußgänger an der Wolfsschlucht mit dem Handy in der Hand die Fahrbahn überquert. Dabei ist er von einem aus Richtung Gaggenau kommenden Pkw erfasst und zu Boden geschleudert worden. Er musste mit schweren Verletzungen ins Klinikum gebracht werden.

Fußgänger schwer verletzt

Die Einsatzabteilung der Feuerwehrabteilung Ebersteinburg leistete technische Hilfe, leuchtete die Unfallstelle aus und übernahm die Erstversorgung bis der Rettungsdienst eingetroffen war.
Bereits am Samstag war die Feuerwehr zu fünf Einsätzen gerufen worden, darunter drei Alarme durch Brandmeldeanlagen, zweimal im Klinikum Mittelbaden und einmal in der Klinik in der Gunzenbachstraße. Hinzu kamen zwei medizinische Erstversorgungen in der Hahnhofstraße und in der Briegelackerstraße.
An Silvester ist die Feuerwehr zu insgesamt sechs Einsatzorten gerufen worden. Dreimal mussten Gefahrenstellen beseitigt werden, darunter ein umgestürzter Baum, in der Ebersteinburger Straße, auf der L 67 Oos-Sandweier und in der Balzenbergstraße.

Mehrere Mülltonnen sind in der Neujahrsnacht in Baden-Baden in Flammen aufgegangen. | Foto: Bertold wagner

Brennende Mülltonnen

In der Rastatter Straße mussten die Einsatzkräfte einer hilflosen Person unter die Arme greifen. Außerdem gab es noch vor Mitternacht zwei Brandeinsätze in der Hildastraße, wo ein Blumentopf vermutlich durch Benutzung als Aschenbecher in Flammen aufgegangen war, sowie in der Aumattstraße, wo eine Mülltonne brannte.

Gleich nach Mitternacht gab es neun weitere Einsätze, darunter fünf Brandeinsätze. Bei den Brandeinsätzen handelte sich um brennende Mülltonnen in der Straße Im Gutacker, am Ludwig-Wilhelm-Platz, in der Sophienstraße, im Steinweg sowie im Gewerbepark Cité. Zum Teil wurden dabei durch Ruß und abplatzenden Putz Fassaden beschädigt. Außerdem gab es in den ersten Stunden des neuen Jahres eine medizinische Erstversorgung und eine Tür musste geöffnet werden.

Sturm auf dem Merkur

Pech hatten an Silvester diejenigen, die das Feuerwerk vom Baden-Badener Hausberg aus, dem Merkur, beobachten wollten. Nachtwanderer mussten sich bei starkem Sturm bis auf den Gipfel vorkämpfen und wer mit der Bahn nach oben gefahren war, der wurde von Windböen mit Geschwindigkeiten von über 80 Stundenkilometer empfangen. Fatal: Zehn Minuten vor Mitternacht verschwand der Gipfel hinter Wolken und es setzte starker Regen ein und die zuvor glänzende Aussicht bis weit ins Elsass war mit einem Schlag dahin.

Die Unentwegten beglückwünschten sich so in der überfüllten Wartehalle der Bergstation zum neuen Jahr oder in der ersten im neuen Jahr nach unten fahrenden Bahn.