AUSGEWÄHLTE NASCHEREI bis hin zur selbst kreierten Tafel Schokolade im Casino werden die Minister aus der Produktion des Café König genießen. Foto: Bühler | Foto: Bühler

Spezialitäten in Baden-Baden

Minister erklimmen Genuss-Gipfel

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Einen kleinen, aber feinen Genuss-Gipfel erwartet die Teilnehmer des G20-Gipfels im Casino: Süßer Schokoladenduft durchzieht die altehrwürdigen reich verzierten Räume der Spielbank. „Haben Sie Lust, einmal eine ihre eigene Schokoladentafel zu kreieren?“, lautet die verlockende Aufforderung einer der acht Mitarbeiter des traditionsreichen Café König.

Schokoduft im Casion

Die hochrangigen Finanzminister können zwischen ihren Sitzungen auch in puncto Genießen einmal mehr richtungsweisende Entscheidungen treffen: Kandierte Orangenwürfel, äußerst schmackhafte Cranberrys, das ist eine sehr fruchtige Pflanzenart aus der Gattung der Heidelbeeren aus den USA oder verschiedene Nüsse, unter anderem besonders aromatische Pistazien oder Mandeln aus dem Mittelmeerraum: Die hochrangigen Delegierten der Teilnehmerstaaten wählen aus und das kleine Potpourri an ausgewählten Ingredienzien wird anschließend von Profi-Hand eingetaucht in hochwertige Edelvollmilch-Schokolade mit einem Anteil von 40 Prozent südamerikanischem Kakao – wer kann da schon widerstehen?

Premiere bei Obama

„Ja, das Angebot an die Kongress-Gäste ist wirklich exklusiv und verlockend. Wir haben bereits beim zurückliegenden Gipfel 2009, als Barack Obama Baden-Baden seine Aufwartung machte, beim exklusiven Frühstücks-Dinner in den Rheinauen bei Kehl bewiesen, dass wir außergewöhnlichen Service und die speziellen Zutaten dazu einfach können“, zeigt sich Volker Gmeiner, der das seit mehr als 100 Jahre bestehende Familienunternehmen mit Stammsitz und Produktion in Appenweier betreibt, durchaus zufrieden.
Und so sei es dann bei den Überlegungen, wer denn schlussendlich bei der Versorgung der hochrangigen Gäste mit auserlesenen Naschereien zum Zuge komme, schnell klar gewesen, dass „unser Traditionsunternehmen aus der Region zum Zuge kommt.“ Sicher habe dabei auch Finanzminister Wolfgang Schäuble eine Rolle gespielt, dessen Wahlkreis sich weit über Mittelbaden erstreckt, räumt Chaocolatier Volker Gmeiner augenzwinkernd ein.

Oder direkt von Berlin

Die Anfrage für den gehobenen Schokoladen-Service sei bereis im September vergangenen Jahres direkt vom Finanzministerium in Berlin gekommen. „Die intensiven Planungen laufen bereits seit mehr als zwei Monaten“, gibt Volker Gmeiner einen Einblick in die Baden-Badener Schokoladen-Offensive beim Treffen der Finanzminister. „Wir haben mit unserem interaktiven Konzept überzeugt und sofort das Pre bekommen“, zeigt sich der Confiserie-Spezialist überzeugt von der Leistung seines Teams, das in der Appenweierer Produktion mittlerweile 130 Mitarbeiter beschäftigt, die auch sämtliche Filialen von Baden-Baden über Stuttgart bis Freiburg mit den raffinierten Süßigkeiten versorgt. Gmeiner: „Ich und meine Mannschaft freuen uns, mit unseren Produkten die Region auf dem Gipfel zu repräsentieren.“ Die Darstellung des einzigartigen Lokalkolorits sei schließlich ein wesentlicher Teil der Zugkraft Baden-Badens.

Botschaft geht in die Welt

„Außer dem Angebot, hier auf dem Gipfel eine individuelle Tafel Schokolade gießen zu lassen, werden die Konferenz-Teilnehmer natürlich auch mit unseren anderen hausgemachten Kreationen wie Schoko-Mandelsplitter sowie den handgerollten Schokoladen-Trüffeln in verschiedenen Geschmacksrichtungen verwöhnt“, beschreibt er das Angebot für den Konferenz-Teilnehmer, der über wenig Zeit zwischen den Programmpunkten verfügt. Und wenn die Gäste dann eine handgegossene Gmeiner-Schokolade im Format 15 mal acht Zentimeter nach eigener Zusammenstellung in den Koffer packen, dann geht darauf selbstverständlich auch ein Band mit dem Gipfel-Logo und dem Namen Baden-Baden sozusagen als Genuss-Botschafter in die weite Welt. Weitere Informationen unter: https://bnn.de/lokales/baden-baden/baden-baden-g20-tag1