Die Wohnung von Oberbürgermeisterin Margret Mergen und ihrem Ehemann wird barrierefrei, weil ihrem Mann nach dem schweren Motorradunfall der rechte Oberschenkel amputiert werden musste und er nun im Rollstuhl sitzt.
Die Wohnung von Oberbürgermeisterin Margret Mergen und ihrem Ehemann wird barrierefrei, weil ihrem Mann nach dem schweren Motorradunfall das rechte Bein amputiert werden musste und er nun im Rollstuhl sitzt. | Foto: Bernd Kamleitner (Archiv)

Wohnung wird barrierefrei

Mann von Baden-Badener Oberbürgermeisterin sitzt nach Unfall im Rollstuhl

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Trotz des Schicksalsschlags in Form eines Motorradunfalls, bei dem ihr Mann schwer verletzt wurde, blickt Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen mit ihrem Gatten zuversichtlich in die Zukunft. „Wir schaffen das“, sagte die CDU-Politikerin am Rande der Haushaltsberatungen in der Bäderstadt.

Ganz einfach sei das nicht, räumte Mergen ein. Derzeit sei sie dabei, die Wohnung barrierefrei zu gestalten. Dafür sei ein hoher bürokratischer Aufwand für die entsprechenden Anträge erforderlich.

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Ehemann ist jetzt in Reha

Die Umgestaltung sei notwendig, weil ihr Mann künftig auf den Rollstuhl angewiesen sei. Dessen rechtes Bein musste nach dem Unfall amputiert werden. Vielleicht könne er irgendwann mal wieder mit einer Gehhilfe laufen, meinte die Kommunalpolitikerin. Derzeit sei ihr Ehemann in Reha.

Unfall geschah auf Heimfahrt aus Urlaub

Mergen und ihr Gatte waren bei der Heimreise mit dem Motorrad aus dem Urlaub am 21. August bei einem Unfall im Kreis Waldshut schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin hatte dem Paar mit dem Wagen die Vorfahrt genommen.

Rathauschefin kam glimpflich davon

Die Oberbürgermeisterin selbst war relativ glimpflich davon gekommen. „Ich hatte einen Schutzengel“, meinte die CDU-Politikerin, als sie Mitte September ihren Dienst im Rathaus wieder aufnahm. Ihr rechtes Bein sei geprellt worden, ein Zeh gebrochen, außerdem habe sie grüne und blaue Flecken davongetragen.

Ich hatte einen Schutzengel

„Aber nichts Schlimmes“, erklärte die Oberbürgermeisterin. „Ich hatte einen Schutzengel“, betonte sie damals. Der Vorfall hatte in Baden-Baden und weit darüber hinaus große Anteilnahme ausgelöst. Das trage und helfe, hatte Mergen nach dem Schicksalsschlag betont.

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