Originelles Geschenk: Baden-Badens Bürgermeister Roland Kaiser (links) übergibt SWR3-Chef Thomas Jung die Urkunde für die Elch-Patenschaft. Der junge Elchbulle wurde am Mittwoch im Wildpark Pforzheim erwartet.
Originelles Geschenk: Baden-Badens Bürgermeister Roland Kaiser (links) übergibt SWR3-Chef Thomas Jung die Urkunde für die Elch-Patenschaft. Der junge Elchbulle wurde am Mittwoch im Wildpark Pforzheim erwartet. | Foto: Bernd Kamleitner

Patenschaft

Pforzheimer Elchbulle wird SWR3-Maskottchen

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Was hat Pforzheim mit der Popwelle in SWR3 in Baden-Baden zu tun? Ganz einfach:  Der junge Elch, der am Mittwoch im Wildpark Pforzheim erwartet wurde, hat den Radiosender als Paten. Die Tierpatenschaft schenkte die Kurstadt dem an der Oos beheimateten Radiosender anlässlich der 25. Auflage des New Pop Festival.

Der junge Elchbulle, der künftig den beiden Elchdamen im Wildpark Pforzheim Gesellschaft leistet, hat das Zeug dazu, Deutschlands bekanntester Elch zu werden. Die erste positive Schlagzeile löste das Jungtier am Mittwoch schon vor seiner Ankunft aus Münster in der Goldstadt in der Kurstadt Baden-Baden aus. Zum 25. Geburtstag des New Pop Festival von SWR 3 schenkte die Stadt Baden-Baden dem Radiosender eine Patenschaft für das Exemplar der größten Hirschart. Als Maskottchen ist der Elch die bekannteste Figur der Popwelle. Bislang gab es ihn freilich nur in Plüsch.

Weil das SWR3-Popfestival seit einem Vierteljahrhundert nicht nur Popstars, sondern viele junge Menschen nach Baden-Baden spült und der Stadt am Sitz der Popwelle den Beinamen „Elch-City“ bescherte, reagierte die Verwaltung mit einer originellen Idee zur 25. Auflage. Die Patenschaft für das Tier sei in Absprache mit dem Wildpark zunächst auf fünf Jahre vereinbart worden, erklärte Baden-Badens Bürgermeister Roland Kaiser bei der Übergabe der „Platin-Tierpatenschaft“ an den SWR3-Programmchef in Baden-Baden.

Wild und manchmal heimtückisch

Der Elch, meinte Thomas Jung, passe gut zur Popwelle. Das Maskottchen sei dafür bekannt, wild zu sein, manchmal auch rücksichtslos und heimtückisch. „Mal sehen, ob der junge Bulle genau so ist“, sagte Jung lachend. In der kommenden Woche will eine Delegation aus Baden-Baden den Bullen in Pforzheim besuchen. Den Kontakt zum Wildpark hatte Baden-Badens Erster Bürgermeister Alexander Uhlig hergestellt. Er ist in Pforzheim kein Unbekannter: Der CDU-Politiker war 16 Jahre in der Verwaltung der Goldstadt  tätig.