Jeder einzelne könne etwas für Klimaschutz tun, war das Motto der ersten „Fridays for Future“-Demonstration in Baden-Baden mit Start am Augustaplatz. Ein zweites Transparent hatte die Aufschrift „Wir lernen nicht für eine zerstörte Zukunft“.
Jeder einzelne könne etwas für Klimaschutz tun, war das Motto der ersten „Fridays for Future“-Demonstration in Baden-Baden mit Start am Augustaplatz. Ein zweites Transparent hatte die Aufschrift „Wir lernen nicht für eine zerstörte Zukunft“. | Foto: Teschers

Demo auf Augustaplatz

Schüler erheben bei „Fridays for Future“ in Baden-Baden ihre Stimmen

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Zum Start der ersten Demonstration zu „Fridays for Future“ in Baden-Baden füllte sich der Augustaplatz am Freitagnachmittag. Zwischen 200 und 300 Schüler waren gekommen, um ihre Stimme für den Klimaschutz zu erheben: Jugendliche, aber auch jüngere Kinder in Begleitung der Eltern.

Initiator und Organisator Jonathan Hirth freute sich über das große Interesse. Kurz nach 14 Uhr – also nach Schulschluss – eröffnete er die Kundgebung auf einer kleinen Holzbox stehend, die ein Tuch mit der Aufschrift „Planet before Profit“ trug. Schon im Vorfeld hatte er klar gemacht, dass sich die Demonstration nicht nur an die Politiker richte, sondern auch an die Schüler selbst (BNN berichteten).

Statements der Schüler zu „Fridays for Future“

Das unterstrich er in seiner Rede: „Klimaschutz ist nichts, was für die große Politik reserviert ist.“ Er gab den Teilnehmern mit auf den Weg: „Denkt mehr darüber nach, was ihr tut und welche Konsequenzen das hat.“ Die Menge klatschte. Noch mehr Applaus bekam die nächste Rednerin Amanda Fuchs vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Gernsbach für ihre Ansage zum Pariser Abkommen: „Wir müssen das Recht einfordern, das uns von den Vereinten Nationen gegeben worden ist.“

Wir sind hier, wir sind laut.

Weitere drei Reden später zogen die Demonstranten los über den Leopoldsplatz zum Willy-Brandt-Platz. Dabei riefen sie ihre Parole „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ Der Baden-Badener Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker (CDU) teilte anlässlich der Demo mit, es sei dringend, „Politik endlich nachhaltig und generationengerecht“ zu gestalten.