Vorübergehender Ortswechsel: Die Philharmonische Parknacht zieht 2017 und 2018 in die Gönneranlage um, da die Veranstaltung wegen der Sanierung des Leopoldsplatzes nicht in der Allee stattfinden kann. | Foto: Bongartz

Parknacht Baden-Baden

Umzug in die Gönneranlage steht an

Für die Baden-Badener Philharmonische Parknacht in den kommenden beiden Jahren zeichnet sich eine Lösung ab: 2017 und 2018 sind jeweils Ersatzveranstaltungen in der Gönneranlage geplant. Das geht aus der geänderten Unterlage der Philharmonie Baden-Baden für deren Bericht in der der Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses am  Mittwoch, 13. Juli 2016,  hervor.
Die Philharmonische Parknacht kann wegen der Sperrung des Leopoldsplatzes 2017 und 2018 nicht in der Lichtentaler Allee beim Museum Frieder Burda stattfinden. Grund: Während der Bauphase führt die Umleitungsstrecke für den Busverkehr auf der „Museumsmeile“ durch die Lichtentaler Allee. Pavel Baleff, Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden, hatte bereits vor Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass die Parknacht wegen der Beeinträchtigung durch die Busse ausfallen müsse. Zudem machte er eine Wiederaufnahme der Parknacht nach der Zwangspause von einem neuen Finanzierungskonzept abhängig, da die Philharmonie zehn Prozent bei den Sachausgaben kürzen solle.
Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen hatte ihre Verwaltung beauftragt, nach einem alternativen Veranstaltungsort zu suchen. In der Vorlage für den Kultur-Ausschuss bekräftigt die Philharmonie, dass eine Ersatzveranstaltung erwünscht und nach Abstimmung mit der Stadtkämmerei auch zu finanzieren sei.
Das Grundkonzept dieser Veranstaltung sieht folgendermaßen aus: Der Arbeitstitel lautet „Philharmonische Nacht in der Gönneranlage“. Es ist vorgesehen, die 1200 Plätze, die in der der Gönneranlage zu Verfügung stehen, zu „moderaten Ticketpreisen“ von etwa zehn Euro zu verkaufen. Der Eintritt zur bisherigen Philharmonischen Parknacht war frei.
Das Konzept sieht weiter vor, die kostenfreien Plätze außerhalb der Gönneranlage (Oosufer, ehemaliger Minigolfplatz, Tennisanlage) zu beschallen. Zudem wollen die Organisatoren wie bislang die Museen einbeziehen. Die Häuser in der Lichtentaler Allee wirkten bei der Parknacht mit speziellen Programmen mit. Bei Regen soll folgende Variante greifen: Für die Käufer der maximal 480 im Vorverkauf abgesetzten Tickets soll das Konzert im Weinbrenner-Saal des Kurhauses stattfinden.
Nach Angaben der Philharmonie ist mittlerweile klar, dass nach der zweijährigen Zwangspause eine Weiterführung der Philharmonischen Parknacht an ihrem angestammten Ort von „allen Seiten“ erwünscht sei.