GUTE LAUNE auf der Baustelle: Polier Arben Ajeti (rechts) und Kollege Carlos Dacruz freuen sich über gutes Wetter, Gastfreundschaft und tolles Essen. Gerne geben die Walo-Mitarbeiter Auskünft über die Fertigung des Schachbrettmusters. Foto: Bühler | Foto: Bühler

Leo-Baustelle in Baden-Baden

„Wie die Affen im Käfig“

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„Wir sind überrascht über die tolle Gastfreundschaft und die Preise. Wir haben das hier in Baden-Baden wirklich nicht so erwartet. Toll ist auch die Webcam, da kann ich schon morgens von meinem Büro in der Schweiz schauen was auf der Baustelle geht“, stellt Bauführer Ernst Monticelli mit einem breiten Grinsen fest. Die acht Männer der Firma Walo aus dem schweizerischen Dietikon kommen mit den Betonarbeiten für den Schachbrett-Belag auf dem Leo erstaunlich gut voran.

Null Probleme mit Walo

„Klar, geht der andauernde Lärm auf die Nerven und es kommen deutlich weniger Kunden. Aber im Gegensatz zur Firma Weiss gibt es mit Walo Null-Probleme, denn die Männer sagen uns rechtzeitig, wenn sie hier direkt vor dem Laden arbeiten müssen. Die geben Gas ohne Ende und machen einen richtigen tollen Job“, freut sich Filialleiter Antonino Legname über den zügigen Baufortschritt.

Passanten zeigen Interesse

„Wir haben auch schon in der Innenstadt von Zürich gearbeitet. Dort hat das die Leute wenig interessiert. Hier in Baden ist das völlig anders. Die Passanten suchen ständig den Kontakt zu uns. Das ist aber ok. Meistens interessiert die Leute, was wir gerade machen und natürlich, wann wir mit den Arbeiten wohl fertig werden“, sagt Polier Arben Ajeti, der zusammen mit Kollege Dacruz entspannt an den Kunststoff-Bauzaun gelehnt Auskunft gibt. Kein Wunder: Das Wetter stimmt und das Walo-Team liegt bereits zwei Tage vor dem Einbauplan. Das trägt natürlich zur guten Stimmung bei.

Gute Gastronomie

In der Gastronomie sei das Preis-Leistungs-Verhältnis sensationell. „Wir gehen hier direkt in der Umgebung essen in Arbeitskleidung. Dann sehen die Leute, dass sie auch was von uns haben“, wirft ein Mitarbeiter in der roten Baukluft von hinten ein. Auch die Unterkunft in einem Landgasthof bei Gaggenau sei „sehr sauber und das Essen top“, stellt Mitarbeiter Carlos Dacruz zufrieden fest. Kost und Logis werde von der Firma bezahlt. Die Arbeiter schwärmen von dem „sensationellen Preis-Leistung-Verhältnis beim Essen. In der Schweiz zahlt man für Ribeye, Pommes, dreierlei Gemüse und Salat mindestens das Dreifache.“

Beim Gespräch kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Alles sei ein bisschen wie Bob der Baumeister: „Die Leute schauen genau zu. Ein bisschen kommen wir uns schon vor wie die Affen im Käfig“, frotzeln die Männer hinter vorgehaltener Hand. Noch zwei Wochen, dann rücken sie ab. Im September können die Männer dann genau sagen, wann sie mit dem Schachbrett fertig werden.