Witze aus dem Witze-Automaten des Kabarettisten Oliver Tissot. Das Unikat aus einem umfunktionierten Kaugummiautomaten hängt an seiner Hauswand.
Witze aus dem Witze-Automaten des Kabarettisten Oliver Tissot. Das Unikat aus einem umfunktionierten Kaugummiautomaten hängt an seiner Hauswand. | Foto: Bernd Kamleitner

Kennen Sie den?

Witze am laufenden Band

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Schlechte Laune? Am Rosenmontag geht das gar nicht! Wer sich ins närrische Getümmel stürzen möchte, hat in der Region viele Gelegenheiten, sich vom allgemeinen Frohsinn anstecken zu lassen. Weil es in Baden-Baden (noch) keinen Witze-Automaten wie am Haus des Nürnberger Kabarettisten Oliver Tissot gibt, soll der Einstieg in diesen Tag unseren Leserinnen und Lesern  schon einmal Anlass zum herzhaften Lachen geben. BNN-Redakteur Bernd Kamleitner hat bekannte Menschen aus der Stadt nach ihrem Lieblingswitz gefragt.

Witze kann man nur aus dem Ärmel schütteln, wenn man sie vorher hineingesteckt hat

Wie sagte schon der leider schon verstorbene Showmaster Rudi Carrell (Falls Sie den nicht mehr kennen, das Video zeigt ihn in Aktion mit Diether Krebs – einfach köstlich): „Witze kann man nur aus dem Ärmel schütteln, wenn man sie vorher hineingesteckt hat“. Hier folgen Witze, die man sich gut in den Ärmel stecken kann – um andere Menschen damit zu erfreuen und schlechte Laune zu vertreiben.

Margret Mergen (Oberbürgermeisterin):

Sitzen ein Westfale, ein Bayer und ein Schwabe im Biergarten. Dem Westfalen fällt eine Fliege ins Bier: Er ordert sofort ein Neues. Dem Bayer fällt eine Fliege ins Bier: Er holt sie raus und trinkt weiter. Schließlich fällt dem Schwaben eine Fliege ins Bier. Sofort holt er sie raus und ruft: „He, du Mugg, ausschbugga, ausschbugga!“

Anne von Linstow (Schauspielerin, spielt die Monique Guitton bei der SWR-TV-Serie „Die Fallers):

Auf einem deutschen Flughafen wartet eine Maschine auf ihren Abflug nach Mallorca. An Bord geht auch eine Blondine, die sich fälschlicherweise in die erste Klasse setzt. Die Stewardess geht zur Blondine und sagt: „Entschuldigen Sie, das hier ist die erste Klasse. Darf ich Sie bitten, sich in die Touristenklasse zu setzen?“ Die Blondine erwidert: „Ich heiße Jessica, ich bin blond und ich will nach Mallorca.“ Die Stewardess ist perplex: „Ja, aber verstehen Sie denn nicht, das ist hier nicht die Touristenklasse!“ Die Blondine sagt nur: „Ich heiße Jessica, ich bin blond und ich will nach Mallorca.“

Schließlich wird es der Stewardess zu bunt, sie geht zum Captain. „Captain, da sitzt ein Blondine in der ersten Klasse, die sich nicht in die Touristenklasse begeben will.“ „Kein Problem,“ sagte der Captain, „ich mach das.“ Er geht in die 1.Klasse, flüstert der Blondine etwas ins Ohr und die springt auf, rennt in die Touristenklasse und setzt sich an ihren Platz. Die Stewardess ist baff. „Wie haben Sie das gemacht?“ fragte sie. „Ganz einfach,“ sagte der Captain, „ich hab ihr erzählt, dass die erste Klasse gar nicht nach Mallorca fliegt…“

 

Tobias Wald (CDU-Landtagsabgeordneter):

Fragt Fritzchen die Lehrerin: „Kann man für etwas bestraft werden, das man nicht gemacht hat?“ „Nein“, sagt die Lehrerin. „Gut“, sagt Fritzchen, „ich habe meine Hausaufgaben nämlich nicht gemacht.

Dominik Frey (Pastoralreferent der Seelsorgeeinheit Baden-Baden):

„Meister, gibt es ein Leben nach dem Tod?“
„Das weiß ich nicht.“
„Aber bist du denn nicht der Meister?“
„Ja, aber kein toter Meister.“

Beate Böhlen (Grünen-Landtagsabgeordnete):

Polizeikontrolle in Karlsruhe: Die Polizistin bittet den Fahrer auszusteigen und den Kofferraum zu öffnen. Dort findet sie lauter kleine Pinguine und weist den Fahrer an: „Gehen Sie sofort mit den Pinguinen in den Zoo!“
Am nächsten Tag hält die Polizistin den gleichen Fahrer wieder an. Wieder schaut sie in den Kofferraum: Wieder sieht sie da lauter kleine Pinguine, diesmal mit kleinen roten Mützen! Außer sich herrscht sie den Fahrer an: „Aber ich habe Ihnen doch gestern gesagt, sie sollen mit den Pinguinen zum Zoo fahren.“ Darauf antwortet der Fahrer: „Das habe ich ja auch gemacht. Und heute gehen wir ins Schwimmbad!“

Hat den Witz-Automaten erfunden: Oliver Tissot. In Serie ist der bislang aber nicht gegangen...
Hat den Witz-Automaten erfunden: Oliver Tissot. In Serie ist der bislang aber nicht gegangen… | Foto: Tissot (pr)

Marc Marshall (TV-Moderator, Sänger und Mitglied des Duos Marshall &Alexander):

Ein Ehepaar versucht jahrelang Eltern zu werden. Es klappt und klappt nicht. Und gerade als sie es aufgeben wollen, wird die Frau schwanger und bringt einen Sohn zur Welt. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass der Junge nicht sprechen kann. Die Eltern hadern zunächst, aber finden sich damit ab und geniessen es, liebevolle Eltern zu sein. So leben sie vergnügt als Familie.
Eines Tages, der Junge war mittlerweile elf Jahre alt, sitzen sie, wie so oft, gemeinsam am Mittagstisch. Die Mama hat eine Suppe gekocht. Gleich nach dem ersten Löffel schreit der Junge: „Buuuuuh, die Suppe schmeckt ja grauenhaft. Schrecklich. Das kann kein Menschen essen!“ Die Eltern hören ihren Sohn zum allerersten Mal sprechen und freuen sich. Sie tanzen eine Polonaise um den Tisch und rufen sich fröhlich zu: „Er kann sprechen. Er kann sprechen!“
Nachdem sie sich beruhigt haben, fragt der Papa den Sohn: „Sag mal, warum hast Du denn die ganzen Jahre nichts gesagt?“ Worauf der Junge trocken antwortet: „Bis jetzt war alles in Ordnung!“

Hans-Peter Jörger (Vorsitzender Bürgergemeinde Haimbach Lichtental):

Frau zu Mann: „Schatz, wann trinkst Du eigentlich am liebsten ein Bier?“ Mann zu Frau: „Mein Liebling, meine Perle der Natur, das kann ich Dir ganz genau sagen: Wenn im Schwarzwald die Tannen grüne Nadeln tragen.“
Frau zu Mann: „Aber Schatz, die sind doch immer grün.“ Mann zu Frau: „Eben, mein Liebling, eben!“

Oliver Tissot (Kabarettist und Wortakrobat, hat über Humor promoviert, Erfinder des Witz-Automaten in Nürnberg) stellte uns zwei Witze aus dem Automaten vor, der bislang von ihm und unter Mithilfe seiner Familie bereits mit über 1 500 Witzen gefüllt wurde – nach dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“:

„Natürlich bin ich gegen Rasen auf der Autobahn. Wer soll denn das alles mähen?“

Wie lauteten die letzten Worte des Sportlehrers? – „Alle Speere zu mir!“