Großbrand in Bretten Mehrere Geschäfte ausgebrannt.
Großbrand in Bretten Mehrere Geschäfte ausgebrannt. | Foto: 7aktuell.de/ Klewer

Schaden über 200.000 Euro

Großbrand in Bretten: Mehrere Geschäftsräume zerstört

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Bei einem Großbrand in Bretten in der Unifranckstraße sind mehrere Geschäfte ausgebrannt. Laut dem Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe wurde niemand verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Bretten wurde am Sonntagmorgen gegen 6.25 Uhr zu einem Gebäudevollbrand nach Bretten gerufen. Gleich mehrere Notrufe erreichten die Integrierte Leitstelle Karlsruhe. Vermutlich weil die Rauchentwicklung weithin sichtbar war.

Geschäfte ausgebrannt und Autos beschädigt

Im Bereich eines Geschäftsraumes kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brandausbruch. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus. Ein Supermarkt mit einer Metzgerei, eine Pizzeria und eine KFZ-Werkstatt brannten komplett aus. Auch ein vor dem Gebäude stehender Container mit Kartonagen und insgesamt sechs Privat-PKW wurden durch das Feuer erheblich beschädigt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Geschäftstrakt bereits in Vollbrand. Sofort wurden durch den Einsatzleiter weitere Kräfte nachalarmiert. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die aus den PKW auslaufende Kraftstoffe ließ man kontrolliert abbrennen, um zu verhindern das größere Mengen in die Kanalisation laufen. Diese wurde parallel kontrolliert und Messungen durchgeführt.

Stundenlange Löscharbeiten

Die Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Insgesamt 20 Bewohner wurden aus den zwei oberhalb liegenden Wohnhäusern sowie den umliegenden Wohnhäusern sicherheitshalber evakuiert. Sie konnten gegen 8 Uhr wieder in ihre Wohnungen. Verletzt wurde niemand. Der geschätzte Schaden bei den Gebäuden liegt bei 150.000 Euro und an den Fahrzeugen bei 60.000 Euro. Da die Brandursache noch unklar ist, hat die Kriminalpolizei in Karlsruhe die Ermittlungen übernommen.

Großeinsatz für Feuerwehr, Rettung und Polizei

Die freiwilligen Feuerwehren aus Bretten, Diedelsheim, Gölshausen, Ruit, Sprantal und Gondelsheim waren mit 22 Fahrzeugen und ca. 100 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst befand sich mit zwölf Einsatzkräften und zwei Rettungswagen, einem Notarztwagen und drei Fahrzeugen der Sanitätsbereitschaft vor Ort. Die Polizei war mit 14 Polizeibeamten und sieben Streifenwagen vor Ort.

Was sagen eigentlich die Feuerwehr, die Polizei und die Anwohner zu dem Brand? Und warum war das Verhalten der Zuschauer vor Ort so vorbildlich? All das im Nachfolgebeitrag der BNN: „Großbrand in Bretten: Lob für Zuschauer vor Ort“