Durch das gebohrte Loch versucht die Katzenmama, ihren vierpfotigen Liebling herauszulocken. | Foto: Polizei Karlsruhe

Rettungsaktion geglückt

Brettener Neubau: Happy End für einbetonierte Katze

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Eine besondere Rettungsaktion lief am Dienstag für eine Maine-Coon-Katze aus Bretten, die unter einem Garagen-Neubau einbetoniert wurde. Laut Polizei Bretten versuchte die Katze in ihrem Versteck in der Kantstraße zuvor mehrere Nächte lang durch Jammern und Jaulen auf sich aufmerksam zu machen. Am Dienstagabend kam dann die erlösende Nachricht: Jimmy ist frei!

Als Montagabend kurz vor Mitternacht als eine Streife den Neubau absuchte, entdeckten die Beamten das Tier in einem schmalen Spalt. Vermutlich hat sich die Katze dort versteckt und wurde beim Betonieren übersehen. Seit diesem Zeitpunkt saß sie dort fest und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Auch der Polizei gelang in der Nacht keine Rettung, weshalb die Katze zuerst nur mit Futter und Wasser versorgt wurde.

Die Polizei fand auch die Besitzer der Katze. In der Facebook-Gruppe „Brettener Forum“ hatten sie verzweifelt nach ihrem „Jimmy“ gesucht. Die Kantstraße liegt um die Ecke der Straße in der ihr Maine-Coon-Kater Zuhause ist und wo er seit dem 18. Juli schmerzlich vermisst wurde. Sonst sei er, laut seiner Besitzerin, nie länger als ein paar Stunden weg gewesen.

Mit Unterstützung der Bauherrn konnte am Dienstag mit Bohrhammer und anderem schweren Gerät eine große Öffnung geschaffen werden, die groß genug war, dass sich der Kater wieder selbst befreien konnte. Laut Katzenmama Meike Vielsack, war das Bohren so laut, „das sich Jimmy erstmal weiter unter dem Neubau ängstlich versteckt“.

Und so sahen die Rettungsversuche aus:

Mittlerweile ist Jimmy wieder frei. Die Geschichte seiner Befreiung steht hier: „Gerettet: Einbetonierter Kater ist wieder Zuhause“