Das Bruchsaler Heisenberg-Gymnasium ist nach Karlsruhe und Ettlingen der dritte Standort, den der private Trägerverein der Einrichtung unterhält. Bald könnte es auch in Oberderdingen einen Ableger geben. | Foto: Heintzen

Trägerverein prüft Standort

Kommt Heisenberg-Gymnasium nach Oberderdingen?

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Bislang gibt es in Oberderdingen nur Grundschule, Förderschule und Realschule. Jetzt könnte ein Gymnasium dazu kommen. Der Förderverein der privaten Heisenberg-Gymnasien hat für das Vorhaben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Den Knaller des angebrochenen Jahres hat sich Bürgermeister Thomas Nowitzki für den Neujahrsempfang der Gemeinde aufgehoben. Zum Ende seiner umfangreichen Rede gibt er bekannt, dass der Trägerverein der Heisenberg-Gymnasien bereits im Dezember eine Machbarkeitsstudie für ein privates zweizügiges Gymnasium am Standort in Oberderdingen in Auftrag gegeben hat. Sollte die Untersuchung positiv ausfallen, könnte in Oberderdingen in absehbarer Zeit ein privates Gymnasium eingerichtet werden.

Konzept des Heisenberg-Gymnasiums gefragt

Der Verein ist Träger von derzeit drei Gymnasien an den Standorten Karlsruhe, Ettlingen und Bruchsal mit insgesamt rund 1 000 Schülern. Einige davon kommen auch aus dem Raum Bretten/Oberderdingen. „Das Schulkonzept ist auf einem qualitativ hohen Niveau und mehrfach ausgezeichnet“, informiert Nowitzki weiter. Die Heisenberg-Gymnasien erlebten eine sehr starke Nachfrage nach diesem Schultyp.
„Nach guten Gesprächen mit Verantwortlichen des Trägervereins habe ich vor wenigen Tagen die Zusage erhalten, dass in den ersten Monaten des neuen Jahres geprüft wird, ob Oberderdingen als Standort für ein privates Gymnasium in Frage kommt“, erklärt das Gemeindeoberhaupt. Unterstützung habe auch die örtliche Wirtschaft signalisiert. Die verspreche sich von einem Gymnasium vor Ort positive Auswirkungen für die Unternehmen verspreche, ist von Nowitzki weiter zu erfahren. Mit entsprechendem Sponsoring könne auch das Schulgeld in vertretbarem Rahmen gehalten werden.