Die Bruchsaler Feuerwehr wurde am Montagabend zu einem Brand in die Konrad-Adenauer-Schule gerufen. | Foto: dpa

Lob für Jugendfeuerwehrfrau

Maisfeld brennt bei Kraichtal

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Die Freiwillige Feuerwehr Kürnbach hat am Montagnachmittag einen Brand auf einem abgeernteten Maisacker zwischen Kürnbach und Zaisenhausen (nordöstlich von Bretten) gelöscht. Die Feuerwehr lobt in einer Pressemeldung vor allem den Einsatz einer Jugendfeuerwehrfrau.

Warum der Maisacker bei den Aussiedlerhöfen Heiligenäcker in Brand geriet, ist derzeit noch nicht bekannt, meldet der Kreisfeuerwehrverband. Angefacht durch den Wind und die trockene Vegetation breitete sich das Feuer schnell aus, bis schließlich eine Fläche von etwa 60 mal 30 Metern brannte. Die Flammen drohten zeitweise, auf am Feldrand abgestellte Maschinen und Anhänger überzugreifen. Ein herbeigeeilter Landwirt zog mit seinem Grubber – einem landwirtschaftlichem Gerät, ähnlich wie ein Pflug – eine Brandschneise, wodurch das Feuer sich auf dem Feld nicht mehr weiter ausbreiten konnte. Dadurch konnte die Feuerwehr sich darauf konzentrieren, das angrenzende Anwesen und die Maschinen vor dem Feuer zu schützen. Dazu setzten die Feuerwehrleute zwei Rohre, Feuerpatschen, Schaufeln und Äxte ein. Weil das Feuer enormen Rauch verursachte, forderten die Feuerwehrleute aus Kürnbach Verstärkung aus Sulzfeld an, die aber nicht mehr aktiv werden mussten.

Zwei Verletzte durch Rauch

Schwierigkeiten hatte die Feuerwehr mit der Wasserversorgung: Der nächstgelegene Hydrant sei rund 180 Meter von der Brandstelle entfernt gewesen, was die ausreichende Versorgung mit kühlem Nass an der Brandstelle erschwerte. Zwei Personen kamen bei Löschversuchen mit giftigem Rauch in Kontakt und wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst betreut, meldet die Feuerwehr. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Lob für Jugendfeuerwehrfrau

In ihrem Bericht lobt die Feuerwehr das vorbildliche Verhalten der Anwohner, darunter vor allem eine Angehörige der Jugendfeuerwehr Kürnbach: Diese habe den Einsatzkräften auf dem Weg zum Brand den Weg gewiesen und vor Ort den Grubber organisiert, mit der der Landwirt die Brandschneise zog. „Die Feuerwehr konnte sich so auf den Schutz der Maschinen und Gebäude konzentrieren“, berichtet die Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr Kürnbach war mit drei Fahrzeugen und 24 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort.