Durchweg zufriedene Kunden hatte die Badewelt Bretten, was sich auch in den Zahlen niederschlug. 125 180 Besucher zählte das Bad in der abgelaufenen Freibadsaison, die aufgrund des schönen Wetters um elf Tage verlängert worden war. | Foto: Rebel

Freibad Bretten stark gefragt

Saisonbilanz: Supersommer mit Rekordbesucherzahl

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„Hervorragende Zahlen“ präsentiert Stefan Kleck am letzten Öffnungstag des Brettener Freibads.  Verantwortlich dafür ist der „Supersommer“, der beim Chef der Stadtwerke bei der Saisonbilanz die Augen leuchten lässt. 125 180 Besucher – das kann sich sehen lassen. Im Vorjahr waren es mit gut 93 000 deutlich weniger. Und in den Jahren davor kamen jeweils zwischen 60 000 und 70 000 Badegäste ins Freibad. 2013 – auch ein sehr warmes Jahr – schlug allerdings mit rund 97 000 Besuchern aus der Reihe. Die Zahlen für dieses Jahr sind für den Bäderchef ein deutliches Zeichen dafür, dass die Badewelt Bretten ein attraktives Angebot für alle Altersgruppen bereit hält.

Saisonbilanz: Freibad elf Tage länger offen

Geöffnet war das Freibad in der abgelaufenen Saison sogar elf Tage länger als geplant, denn normalerweise ist mit dem Ferienende auch Schluss mit dem Freibadbetrieb. „Doch wir konnten das schöne Wetter nicht ignorieren und haben uns trotz angespannter Personallage für eine Verlängerung entschieden“, bekundet Kleck bei der Vorstellung der Saisonbilanz. Spitzenreiter war in diesem Jahr der Monat Juli mit 30 985 Besuchern im Freibad und 9 640 im Hallenbad. Beim August mit 26 520 Gästen im Freibad und 5 717 im Hallenbad machten sich bereits die Sommerferien bemerkbar.

Rekord: Fast 4.000 Besucher an einem Tag

„Das Wetter schlägt sich in diesem Jahr besonders deutlich in den Besucherzahlen nieder“, sagt Holger Poppeck, der Leiter der Brettener Bäder bei der Saisonbilanz, der dazu noch das Freibad Güglingen komplett betreut und im Naturerlebnisbad Flehingen für die Badeaufsicht zuständig ist. Mit fast 4 000 Badegästen sei der erste Sonntag im August der besucherstärkste Tag des Jahres gewesen. Ansonsten hielten sich die Ausschläge in Grenzen. Durch die Kombination der beiden Bäder verteilte sich der Andrang doch eher gleichmäßig. Und angesichts der weitläufigen Liegewiesen und rund 2 000 Quadratmeter Wasserfläche seien die Bäder auch nie überfüllt gewesen.

Aufsicht in zwei Schichten

Mit seinen 35 Leuten hat Poppeck den Bäderbetrieb in zwei Schichten nach eigenem Bekunden gut bewältigt, mindestens drei Personen waren pro Schicht mit der Badeaufsicht betraut, an Spitzentage waren es auch schon mal vier oder fünf. Die anderen waren an der Kasse in der Gastronomie oder mit der Reinigung der Anlagen beschäftigt.

Ausbildung für Eigenbedarf

Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt im Blick auf Schwimmmeister bereitet den Verantwortlichen in Bretten weniger Kopfzerbrechen. „Wir sind ein attraktives Bad, in dem die Leute gerne arbeiten, außerdem bilden wir selber aus“, informiert Kleck. Drei Auszubildende sind derzeit im Einsatz, einer davon hat gerade angefangen. Besondere Vorkommnisse wie im vergangenen Jahr habe es keine gegeben, betonen die Verantwortlichen. „Uns ist noch nicht einmal ein Diebstahl gemeldet worden, was früher hin und wieder vorkam“, so der Bäderchef, der sich sichtlich über den großen Zuspruch freut, den die Badewelt auch über die Stadtgrenzen hinaus erfährt. Bis Pforzheim, Eppingen und Walzbachtal reicht das Einzugsgebiet der Badegäste, manche kämen sogar noch von weiter her.

Familienkarte gefragt

4,50 Euro kostet der Tageseintritt für einen Erwachsenen, Kinder zahlen einen Euro weniger. Als Hauptkarte sei insbesondere die Familienkarte gefragt, die den Eintritt für zehn Euro ermöglicht. 100 Euro sind für eine Saisonkarte zu berappen, für Kinder kostet sie 80 Euro, die Preise waren in dieser Saison übrigens die gleichen wie im Vorjahr, hieß es bei der Saisonbilanz.
Insbesondere Familien mit kleinen Kindern lockt das Brettener Bad mit seinem attraktiven Kleinkindbereich an. das neue Sonnensegel tut ein übriges dazu. Und wem es draußen zu warm oder zu kalt ist, der kann auch im Sommer ins Hallenbad ausweichen.

Technik funktioniert reibungslos

Keinerlei Problem habe es mit der Technik gegeben, informiert Holger Poppeck. Das sei aber auch kein Wunder, handle es sich doch um eine nagelneue Anlage auf dem neuesten Stand der Technik. Mit dem Ende der Freibadsaison wird es auch für das Personal etwas ruhiger. Jetzt können Urlaube angetreten und angesammelte Überstunden abgebaut werden.