Spatenstich für 171 Mietwohnungen in der Bahnstadt mit (von links) Architekt Tobias Barz, den Weisenburger-Geschäftsführern Matthias Ryzlewicz und Sven Müller, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Investor Friedrich Georg Hoepfner, Architekt Stefan Niederhöfer und Bürgermeister Andreas Glaser. | Foto: pr

Hoepfner baut in Bruchsal

171 neue Mietwohnungen in der Bahnstadt

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Bis zum Spätsommer 2020 sollen in der Bahnstadt insgesamt 171 Mietwohnungen bezugsfertig sein. Nachdem in der vergangenen Woche schon die ersten Bewohner im Baufeld 3a Nord eingezogen waren, fand nun am Dienstag der offizielle Spatenstich auf dem Baufeld 3a Süd statt.
Nach Mitteilung des Bauträgers, der Weisenburger Projekt GmbH aus Rastatt, entstehen dort in den nächsten Monaten auf einem Grundstück von knapp 11 000 Quadratmetern acht Mehrfamilienhäuser mit zwei Tiefgaragen zwischen dem Marie-Curie- und dem Bertha-von-Suttner-Weg.

Investitionen von 40 Millionen Euro

Insgesamt 14 190 Quadratmeter Wohnfläche stehen damit nach der Fertigstellung auf diesem Gelände zur Verfügung. Investor ist der frühere Brauerei-Chef Friedrich Georg Hoepfner, heute Geschäftsführer der Hoepfner BauInvest Plus GmbH & Co. KG aus Karlsruhe. Er steckt etwa 40 Millionen Euro in den Bau der Mehrfamilienhäuser, wie es auf BNN-Anfrage aus der Geschäftsführung heißt. Hoepfner lobte beim Spatenstich die kreative Architektur und nannte die angespannte Grundstückssituation in Bruchsal als Grund dafür, dass ein derartiges Projekt erst möglich sei.

Entlastung für Wohnungsmarkt

„Es geht nahtlos weiter in der Bahnstadt“, freute sich deshalb Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, die vor einer Woche auch schon die ersten Bewohner begrüßt hatte. „Die neuen Wohnungen entlasten den angespannten Wohnungsmarkt“, ergänzte die Oberbürgermeisterin, die Bahnstadt werte Bruchsal als Mittelzentrum weiter auf. Auf Betreiben des Investors soll von der kompakten Zweizimmer-Wohnung über die familiengerechte Vierzimmer-Wohnung alles im Angebot sein und die Mehrfamilienhäuser mit Aufzügen ausgestattet werden. Die Wohnungen in den oberen Etagen haben Balkone und im Erdgeschoss Terrassen sowie Gärten.  Laut dem Bauunternehmen werden die Gebäude im energiesparenden Standard nach dem KfW-Effizienzhaus 55 gebaut, die durch Fernwärme und ein Blockheizkraftwerk unterstützt wird.

„Bezahlbare Preise“

„Die Mietpreise werden für die Ausstattung sowie die ausgezeichnete Lage und die Qualität erschwinglich und bezahlbar sein“, heißt es in der Mitteilung der Firma weiter. Die Firma KVWB wird die Wohnungen vermieten und unterhalten. Um das Projekt zeitnah umsetzen zu können, wurde extra die „Weisenburger Hoepfner Projekt 3a GmbH“ gegründet.
Im Innenbereich zwischen den Gebäudeteilen soll eine Grünzone zum Verweilen einladen. Kinder sollen dort Spielen können. Wie die Oberbürgermeisterin hervor hob, zeichnet sich das neue Quartier durch kurze Wege zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Kultureinrichtungen und einer guten Bahn- und Straßenanbindung aus. Das neugestaltete Ufer des Saalbachs soll zur „grünen Lunge“ im Areal werden.