Erfolgsmodell: Joachim Wohlfeil, Hans-Peter Mengele und Ingo Zenkner stellten am Mittwoch das Programm für die Ausbildungsmesse vor, die am 21. Januar zum dritten Mal in zehn Jahren in der Messe Karlsruhe stattfindet. | Foto: Müller

Einstieg Beruf 2017

„Ausbildungsplatzsuche zum Anfassen“ in Karlsruhe

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Von Klaus Müller

Von einer „Ausbildungsplatzsuche zum Anfassen“ spricht Hans-Peter Mengele, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe. Erwartet werden zur Ausbildungsplatzsuche Tausende von Jugendlichen. Ihnen bietet die Ausbildungsmesse „Einstieg Beruf 2017“ eine bemerkenswerte Plattform, ein schier unendliches Sammelsurium von Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Für Handwerkskammer-Präsident Joachim Wohlfeil ist es die Möglichkeit, den Einstieg in einen Beruf zu finden. Und es sei ein Erfolgsmodell, das immer besser laufe, ergänzt Ingo Zenkner, Vorsitzender Geschäftsführer der Arbeitsagentur Karlsruhe-Rastatt. Heute stellten sie in Karlsruhe die Ausbildungsmesse vor.

Größte regionale Messe für berufliche Ausbildung

Insgesamt gibt es sie zehn Jahre, zum dritten Mal ist nun die Messe Karlsruhe Schauplatz der, so das Trio einhellig, „größten regionalen Messe für berufliche Ausbildung“. Was erwartet dort die Jugendlichen? Was ist mit den Ausstellern?

Einstieg Beruf 2017

Über 300 Unternehmen und schulische Ausbildungsstätten präsentieren sich und vor allem ihre Berufs- und Ausbildungszweige. Das sind laut Mengele zehn Prozent mehr Aussteller als im vergangenen Jahr. So gut wie alle Branchen und die damit verbundenen Ausbildungsfelder sind aus den Bereichen Industrie, Handel, Gesundheit, Dienstleistung und Handwerk vertreten – in der Summe geht es um rund 180 Ausbildungsberufe. Veranstaltet wird die Ausbildungsmesse von der IHK Karlsruhe, der Handwerkskammer Karlsruhe und der Bundesagentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt.

Schauplatz, Zeiten, Eintritt, Erreichbarkeit: Am Samstag, 21. Januar, wird die Ausbildungsmesse um zehn Uhr in der dm-Arena der Messe Karlsruhe (bei Rheinstetten) eröffnet. Messebetrieb wird bis 15.30 Uhr sein. Der Eintritt ist für die Besucher frei. Finanziert wird die Messe nicht zuletzt über die Standgebühren der Aussteller. Rund ums Messeareal gibt es genügend Parkplätze. Zudem wird ein kostenloser Shuttle-Bus eingerichtet, der im Zehn-Minuten-Takt vom Hauptbahnhof zum Messegelände (und zurück) fährt.

 

Angebote: Neben den Unternehmen und Schulen gibt es etliche Vorträge über einzelne Berufsfelder. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Ausbildungen in öffentlichen Verwaltungen und Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb eines dualen Studiums.

Speed-Dating: Zehnminütige Gespräche zwischen Ausbildungsleiter und Personalverantwortlichen auf der einen Seite sowie auf der anderen Seite Bewerber, die mit ihren Bewerbungsunterlagen ihr Gegenüber von sich überzeugen können. 35 Unternehmen machen mit. Das Speed-Dating läuft zwischen 12 und 14 Uhr.

Praktikant gesucht: In der Show (11 und 13 Uhr) mit Anleihen an die „Herzblatt-Show“ können Betriebe und potenzielle Praktikanten zueinanderfinden.

Job-Wall: Messebesucher erhalten an der „Berufs-Wand“ einen kompletten Überblick über offene Ausbildungs- oder Praktikumsplätze. Die Wand feiert bei der Ausbildungsmesse ihre Premiere.

Ausbildungsplätze: Der Bedarf der Betriebe an Auszubildenden ist ungebrochen hoch. In der Region gibt es laut IHK derzeit noch über 1 000 offene Ausbildungsstellen. Allein schon deswegen könnte sich ein Besuch der regionalen Ausbildungsmesse lohnen. Und dass über die Messe tatsächlich Ausbildungen vermittelt werden, zeigen die Erfahrungen der vergangenen Jahre.

Service, Infos: Ein genaues Ausstellerverzeichnis findet sich im Internet. Es wäre durchaus sinnvoll, sich vor dem Besuch mit dem Verzeichnis etwas vertraut zu machen, um dann gezielt die entsprechenden (Wunsch-)Betriebe anzusteuern.

BNN-Sonderbeilage: Am 18. Januar erscheint in den BNN eine über 40 Seiten starke Sonderbeilage zur Ausbildungsmesse „Einstieg Beruf“.

Weitere Informationen gibt es hier oder #einstiegberuf