Der Unfall in Karlsdorf, bei dem am Sonntagabend ein Lastwagen unter dem Rohbau der Autobahnbrücke  an der Kammerforststraße stecken blieb, wird länger nachwirken, als erwartet. | Foto: Fabian Geier/einsatzreport24

„Höhere Gewalt“

Feststeckender Lastwagen in Karlsdorf sorgt für Verlängerung der Vollsperrung

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Der Unfall in Karlsdorf, bei dem am Sonntagabend ein Lastwagen unter dem Rohbau der Autobahnbrücke  an der Kammerforststraße stecken blieb, wird länger nachwirken, als erwartet. Wie die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, muss die Baustelle voraussichtlich bis einschließlich 10. Mai voll gesperrt bleiben.

Es müsse gewährleistet sein, dass die Bauarbeiter auf einem Gerüst arbeiten könnten, das allen Sicherheitsvorkehrungen entspreche, heißt es. Daher müsse der bei dem Unfall entstandene Schaden detailliert untersucht werden. Der Lkw hatte am Sonntag sowohl den bereits erstellten Neubau als auch die Konstruktion des Baugerüsts stark beschädigt. Nun habe die bauausführende Firma die Versicherung eingeschaltet, die mit der Spedition des Lkw-Fahrers und dem beauftragten Subunternehmer in Verhandlungen stehe.

Buchstäblich „höhere Gewalt“

Buchstäblich „höhere Gewalt“ sei dies gewesen,  heißt es in der Pressemitteilung. Der Lkw hatte mit einer Höhe von 3,95 Metern die Durchfahrtshöhe der Brücke von 3,60 Metern klar überschritten.