Nach Sturmtief «Sabine»
Ein abgebrochener Ast liegt am Tag nach dem Sturmtief «Sabine» neben einem Baum. | Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Umsicht gefordert

Förster gibt nach Sturmtief „Sabine“ Entwarnung im Bruchsaler Wald

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Nach dem Sturmtief „Sabine“ hat der Förster Michael Durst teilweise Entwarnung für den Besuch im Bruchsaler Wald gegeben. Das Betreten sei mit entsprechender Umsicht auf die Umgebung wieder möglich, teilt er mit.

„Insgesamt hat sich meine Vorhersage bewahrheitet, dass alles nicht so schlimm war. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Durst über die Folgen der Windböen.

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Mühsame Aufräumarbeiten

Verglichen mit vergangenen Stürmen wie Lothar sei Sabine harmlos gewesen, betont Durst. Vereinzelt stürzten Baumkronen oder große Äste zu Boden. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich zwar mühsam, aber überschaubar, wie der Förster betont. Dennoch bestehe die Gefahr, dass das Sturmtief Sabine einige Bäume im Wald gelockert hat. „Durch einzelne Böen könnte es dazu kommen, dass diese umstürzen“, meint Durst und ergänzt: „Ganz sicher ist es also noch nicht.“

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Seine Ratschläge: Wer aber wachsam bleibe und Sitzbänke unter großen Ästen meide, sollte keine Probleme haben. Schließlich ist das Betreten im Wald immer auf eigene Gefahr – auch im Falle eines Sturms.