Geschafft: Nach einer dreistündigen Rettungsaktion in Forst konnte eine wenige Wochen alte Katze aus einem Rohr befreit werden. | Foto: Fabian Geier

In Regenrinne abgestürzt

Kein Katzenjammer: Feuerwehr Forst befreit Babykatze aus Rohr

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In einer dreistündigen Rettungsaktion hat die Freiwillige Feuerwehr Forst am Montagabend eine kleine Katze aus einem Abwasserrohr gerettet.

Gegen 20.45 Uhr hatte eine Familie aus Forst die Feuerwehr alarmiert, weil eine Katze in eine Abwasserleitung am Haus gerutscht war und nicht befreit werden konnte. Das Tier hatte zuvor offenbar mit einem Spielgefährten das Dach des Wohnhauses erkundet und war über die Regenrinne das Rohr hinuntergerutscht. Die andere Katze hatte mehr Glück und konnte noch vor dem Absturz von den Anwohnern befreit werden.

Hilfe von allen Seiten

Die Rettung des Tiers gestaltete sich zunächst kompliziert: Die Floriansjünger legten zunächst das Regenfallrohr, das in die Erde verläuft, auf dem Bürgersteig vorm Haus frei. Gleichzeitig verschafften sich die Einsatzkräfte einen Zugang zur Abwasserleitung über einen Kontrollschacht.
Foto: Fabian Geier
Mithilfe einer Kanalkamera sollte die Katze verortet und in Richtung Rohrausgang gelockt werden. Zur Unterstützung eilte ein ortsansässiger Gas- und Wasserinstallateur herbei. Trotz aller Bemühungen konnte der Standpunkt des Tiers nicht ausgemacht werden.

Wasser als Rettung

Die Lösung brachte dann der Feuerwehrschlauch. Behutsam ließen die Einsatzkräfte Wasser in die Leitung, um den Vierbeiner in Richtung Ausgang zu bewegen. Mit Erfolg: Kurze Zeit später konnte die Katze über das angebrachte Netz im Kontrollschacht gerettet werden.

15 Floriansjünger im Einsatz

Da beide Tiere keinem Besitzer zugeordnet werden konnten, werden sie nun aufgepäppelt. Die Freiwillige Feuerwehr Forst war mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen und der Leitung von Kommandant Mario Heinzmann im Einsatz.

 

(ots/ bnn)