Mit vielen Einsatzkräften rückte die Feuerwehr Bruchsal am Donnerstagmorgen aus. Bei der Firma SEW wurde ein Gasleck gemeldet | Foto: Feuerwehr

Feuerwehr muss evakuieren

Gasalarm bei der Bruchsaler SEW

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Zu einem Großeinsatz bei der Firma SEW Eurodrive in der Bruchsaler Ernst-Blickle-Straße wurde die Feuerwehr am Donnerstagvormittag alarmiert: Aus einer beschädigten Leitung strömte ungehindert Gas aus. Die Gefahr einer Explosion war nicht auzuschließen, so teilt die Feuerwehr mit.

Gasgeruch in der Luft

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war ein deutlicher Gasgeruch rund um die Austrittsstelle wahrzunehmen. Die Einsatzstelle wurde umgehend weiträumig abgesperrt und der Gefahrenbereich evakuiert. Die SEW-Mitarbeiter mussten ihre Arbeitsplätze verlassen. Außerdem sperrte die Polizei den Kreisel Ernst-Blicke-Straße, Ecke Fritz-Ehrler-Straße bis zum nächsten Kreisel Ernst-Blickle-Straße, Ecke L558 und dort bis zur B 35 für den Verkehr. Es kam zu langen Staus in der Südtstadt.

Aus einer beschädigten Leitung drang Gas aus. Unter Atemschutz ging die Feuerwehr vor, um Messungen vorzunehmen.
Aus einer beschädigten Leitung drang Gas aus. Unter Atemschutz ging die Feuerwehr vor, um Messungen vorzunehmen. | Foto: Feuerwehr

Unter Atemschutz

In der Zwischenzeit gingen vier Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz für Messungen in das Gebäude.
Die Messungen waren an der unteren Explosionsgrenze, wie sich herausstellte. Gegen 11.45 Uhr konnte keine nennenswerte Gaskonzentration mehr festgestellt und somit Entwarnung gegeben werden. Das Leck konnte geschlossen werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Bruchsal war mit etwa 35 Einsatzkräften von der Abteilung Stadt, der Führungsgruppe und der Umwelt-und Strahlenschutzgruppe (USG) unter der Leitung des Kommandanten Bernd Molitor im Einsatz. Der Rettungsdienst war unter Führung des Organisatorischen Leiters Daniel Bauer vor Ort. Die Polizei war mit acht Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.
Während des gesamten Einsatzes waren die Drehleiter sowie ein Löschfahrzeug voll besetzt in Bereitschaft zum Grundschutz der Stadt, so teilt der Pressesprecher der Feuerwehr weiter mit. Weitere Folgeeinsätze in Bruchsal waren jedoch nicht zu verzeichnen.