Ein Brand in einem Lack- und Farbe-Betrieb in Graben-Neudorf hat die Feuerwehr Dienstagnacht auf Trab gehalten. | Foto: Freiwillige Feuerwehr Graben-Neudorf

25 000 Euro Schaden

Graben-Neudorf: Feuer in Lack-Betrieb

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In der Nacht auf Dienstag hat es in der Sophienstraße in Graben-Neudorf in einem Betrieb für Lacke und Farben gebrannt. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 2 Uhr wurde die Feuerwehr Graben-Neudorf automatisch von den Feuermeldern in der Firma alarmiert. Sahen die Floriansjünger beim Eintreffen zunächst keinen Rauch, entdeckten sie beim Rundgang das Feuer im ersten Stock und alarmierten Verstärkung.

Starke Rauchentwicklung

Ausgelöst hatte den Brand ein technischer Defekt an einer Farbmischmaschine, so ein Polizeisprecher. Die stand in einem Laborraum mit Maschinen und einer Pulverlackierkabine, worin sich jedoch keine Chemikalien befanden.

Unter Atemschutz löschte die Feuerwehr den Brand schnell. Die Einsatzkollegen aus Linkenheim-Hochstetten kontrollierten über die Drehleiter von außen den Dachbereich. Im kompletten ersten Stock der Firma kam es zu einer starken Rauchentwicklung.

Keine Evakuierung nötig

Da zunächst unklar war, ob durch das Feuer giftige oder ätzende Stoffe ausgetreten waren, berieten sich die Feuerwehren mit zehn Polizeibeamten, die ebenfalls vor Ort waren, zwecks einer möglichen Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser. Die Nachlöscharbeiten durch die Floriansjünger zeigten jedoch, dass das nicht nötig war.

Kurz vor vier Uhr konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben und mit den Lüftungsmaßnahmen beginnen. In dem Betrieb hatten laut Feuerwehr 14 von 25 Rauchmeldern ausgelöst. Deshalb musste das gesamte Areal untersucht werden.

Großer Einsatz bei Nacht

Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Graben-Neudorf und Linkeneim-Hochstetten unter der Leitung von Horst Blank im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 15 Kräften vor Ort . Verletzt wurde niemand. Das DRK Graben-Neudorf kümmerte sich um die Versorgung der Einsatzkräfte. Graben-Neudorf stellvertretender Schultes Karl-Heinz Kling macht sich vor Ort ein Bild von der Lage. Der Schaden beträgt laut Polizei 25 000 Euro.