SUDELEI IM SEE: In Oberhausen-Rheinhausen wird am Samstag der fünfte Lauf der sogenannten Mudiator-Serie gestartet. Dabei wird es „richtig dreckig“, kündigt der Veranstalter an. | Foto: pr

Der Mudiator in Oberhausen

Jetzt wird’s richtig dreckig

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Es wird sandig, es wird schmutzig, es wird nass. Der Rothaus-Mudiator gastiert am Samstag, 1. September, am Erlichsee in Oberhausen-Rheinhausen. Rund 900 Teilnehmer werden zu dem Abenteuer-Spektakel, einem Hindernislauf durch Matsch und Dreck, erwartet.

Premiere am Erlichsee

Es ist nicht der erste Mudiator in der Region Mannheim aber der erste, der am Erlichsee ausgetragen wird, teilen die Organisatoren von der Skyder Sportpromotion mit. „Möglich gemacht hat die Umsetzung aber erst das Engagement von Oberhausen-Rheinhausens Bürgermeister Martin Büchner. Das Gelände mit dem See ist toll und für den Rothaus Mudiator sehr, sehr gut geeignet. Auch für Zuschauer ist das natürlich sehr attraktiv“, erklärt Skyder-Geschäftsführer Stephan Salscheider: „Wir würden den Standort sehr gerne für die Zukunft etablieren.“

25 Hindernisse

Auf der fünften Station der Mudiator-Serie müssen die Starter einen Parcours mit insgesamt 25 Hindernissen überwinden. „Obstacle Course Racing“ (OCR) wird diese Art von Wettbewerb genannt. Rennen, Klettern, Kriechen, Waten, Rutschen ist gefragt. Kraft, Koordination, Geschicklichkeit und Mut sind gefordert.
„Klar, dass es dabei richtig dreckig und im See natürlich auch besonders nass wird“, so der Veranstalter: „Vor allem aber geht’s um eins: Spaß zu haben.“ Mehr als 20 Hindernisse bringt Skyder mit. Da geht es darum, Lkw-Reifen zu ziehen, ein Seil hochzuklettern oder um einen Balken mit Löchern, auf dem man sich von Loch zu Loch hangeln muss. Dabei gibt es Gladiatoren, die versuchen die Läufer auf irgendeine Art auszubremsen.

Auch Kinder können mitmachen

Um 9 Uhr, vor dem eigentlichen Wettkampf, gibt es den Kids- und Family-Lauf. Er ist zwischen einem und zwei Kilometer lang – mit angepassten Hindernissen, zum Teil aufblasbare, bei den Eltern mit ihren Kindern laufen können. Der Mudiator-Lauf beginnt um 10 Uhr. Es gibt zwei Kategorien: den Legionär, die Legionärin für eine Runde, Hercules oder Fraucules für alle, die zwei Runden laufen. Die Teilnehmer werden in Blöcken auf den Parcours geschickt, damit es an den Hindernissen keine Staus gibt. Mindestalter hier ist 16 Jahre. Teams über 20 Mitglieder bekommen bei der Startgebühr Rabatt.

Das Team zählt

„Team ist auch noch ein wichtiges Stichwort, weil die Gemeinschaft beim Mudiator eine wesentliche Rolle spielt“, erklärt Salscheider. Beim Mudiator-Lauf wird die Zeit gemessen, und für die Teamwertung werden die Zeiten der Mitglieder anschließend zusammengerechnet und die Durchschnittszeit ermittelt, um ein Ranking zu bekommen. Es gibt Hindernisse, die nur im Team zu bewältigen sind. Dazu gehört die große Quarterpipe, die gemeinsam wesentlich einfacher zu erklimmen ist, als es für Einzelkämpfer der Fall ist.

Mudiator-Homepage (mit Anmeldung)