Fehlende Rentabilität: Zwei Restaurants von "Liebesbeef" in Karlsruhe und Bruchsal bleiben dauerhaft geschlossen. (Symbolbild)
Fehlende Rentabilität: Zwei Restaurants von "Liebesbeef" in Karlsruhe und Bruchsal bleiben dauerhaft geschlossen. (Symbolbild) | Foto: Balk/dpa

„Wirtshaus“ soll bleiben

Karlsruhe und Bruchsal: Burger-Restaurants „Liebesbeef“ dauerhaft geschlossen

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Aus für „Liebesbeef“: Die Burger-Restaurants in der Karlsruher Oststadt sowie im kleinen Pavillon am Bruchsaler Europaplatz sollen dauerhaft geschlossen bleiben. Grund dafür ist ein Anfang Dezember 2017 gestellter Insolvenzantrag des gleichnamigen Betreibers, wie die vom Amtsgericht der Fächerstadt mit der Insolvenzverwaltung betraute Rechtsanwaltsgesellschaft Schultze & Braun aus Achern am Mittwoch in einer Pressemitteilung erklärte.

„Eine Überprüfung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens durch den vorläufigen Insolvenzverwalter führte dazu, dass zwei Standorte aufgrund von fehlender Rentabilität geschlossen werden mussten“, hieß es in der Pressemitteilung weiter. Die Brettener Filiale des Gastronomiebetriebs ist schon länger nicht mehr geöffnet.

Das gerade erst neu eröffnete „Wirtshaus“ am Bruchsaler Europaplatz des selben Betreibers soll „mit neuem Betreiber und bewährter Mannschaft weitergeführt werden“.

Insolvenzverwalter: „Liebesbeef“ soll sich neu aufstellen

Die „Liebesbeef GmbH & Co. KG“ soll nach Angaben des Insolvenzverwalters neu aufgestellt werden. So werde sich der Gastronomiebetrieb auf das Geschäft mit Food-Trucks konzentrieren. Nach Angaben von Schultze & Braun beschäftigte der Betrieb zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags 36 Mitarbeiter. Aktuell seien noch zwölf Personen beschäftigt.