Auch in Bruchsal waren die Knallgeräusche zu hören. Am Himmel waren danach auffällige Kondensstreifen zu sehen.
Auch in Bruchsal waren die Knallgeräusche zu hören. Am Himmel waren danach auffällige Kondensstreifen zu sehen. | Foto: pr

Facebook-Community rätselt

Knallgeräusche nördlich von Karlsruhe – die AKW-Türme stehen aber noch

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Nördlich von Karlsruhe haben am Donnerstagnachmittag drei Knallgeräusche für viel Spekulationen gesorgt. Und nein, die AKW-Türme waren es nicht. Diese stehen noch, was zahlreiche Bilder in der Facebookgruppe „Philippsburg – Huttenheim – Rheinsheim aktuell“ zeigen. Dennoch wird weiter fleißig diskutiert. Waren es vielleicht doch Düsenjets?

Die Knallgeräusche zwischen Karlsruhe und Bruchsal waren wohl nicht zu überhören, das belegen gleich mehrere Posts in der Facebookgruppe.

Den nötigen Zündstoff bekommt die Diskussion über die anstehende Sprengung der Kühltürme des AKW Philippsburg. Diese soll, in Zeiten von Corona, geheim erfolgen. Doch das konnte schnell wiederlegt werden. Zahlreiche User posteten Bilder der noch stehenden Türme.

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Polizei geht von Überschallknall eines Flugzeugs aus

Die Knallgeräusche waren weit über die Region hinaus zu hören. Die Polizei Neustadt (Pfalz) schreibt auf Twitter, dass sie von einem Überschallknall eines Flugzeugs ausgehe.

 

Sind Eurofighter für die Knallgeräusche verantwortlich?

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, doch um was es sich genau gehandelt hat und warum mehrere Knallgeräusche zu hören waren, ist noch unbekannt.

Laut der „Rheinpfalz“ handelt es sich um  Überschallknalle, die auf einen Übungsflug von Eurofightern des Fliegerhorstes Nörvenich zurückgehen. Die genaue Antwort des Luftfahrtamts der Bundeswehr steht aber noch aus.