Ein Schwerverletzter, Stau von bis zu 20 Kilometern Länge und hoher Sachschaden waren die Folgen eines Auffahrunfalls zweier Lkw am Dienstagvormittag auf der A5 beim Rasthof Bruchsal.
Ein Schwerverletzter, Stau von bis zu 20 Kilometern Länge und hoher Sachschaden waren die Folgen eines Auffahrunfalls zweier Lkw am Dienstagvormittag auf der A5 beim Rasthof Bruchsal. | Foto: pr

A5 voll gesperrt

LKW-Fahrer schwer verletzt

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Ein Auffahrunfall hat am Dienstag um 10.50 Uhr auf der Autobahn A5 beim Rasthof zwischen Bruchsal und Kronau zu einem Schwerverletzten und vielen tausend Euro Schaden geführt. Auch wurde die A5 voll gesperrt. Ein Lastwagen-Gespann war auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug aus den Niederlanden geprallt. Der Zusammenstoß war so heftig, dass die Feuerwehr den Unfallverursacher, einen 45-Jährigen, mit hydraulischem Rettungsgerät aus seiner Fahrerkabine befreien musste.

Er wurde vom Rettungsdienst versorgt. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik. Der vorausfahrende Sattelzug verlor bei dem Unfall Ladung, die sich über die Fahrbahn verteilte, teilt die Feuerwehr mit.

Tierreste auf der Fahrbahn

Da die Fahrbahn mit Teilen der Ladung übersät war – darunter auch Tierprodukte – sperrte die Polizei die komplette Fahrtrichtung, sodass in der Folge ein Stau von zeitweise bis zu 20 Kilometern entstand, so die Polizei. Die Feuerwehr reinigte die Autobahn von den Tierresten und Trümmerteilen und streute ausgelaufene Betriebsmittel ab.

Plötzlich gebremst

Die Lastwagen waren auf der Mittelspur Richtung Heidelberg unterwegs gewesen, als es auf Höhe der K3525 bei Hambrücken passierte. Der 45-jährige Fahrer des Sattelzugs aus Holland musste in der Höhe von Forst nach Polizeiangaben plötzlich bremsen, da es vor ihm zu einem Stau gekommen sei, so die Polizei.  Diese Bremsung sah der nachfolgende 46-Jährige im Lkw-Gespann zu spät, so dass er weder durch Vollbremsung noch durch sein Ausweichmanöver den Aufprall vermeiden konnte.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber vor Ort. Da ein Lkw danach teilweise in die linke Spur ragte, zog ihn die Feuerwehr mit der Seilwinde des Rüstwagens auf die mittlere Fahrspur, um den Verkehr wieder in Fluss zu bringen. Die linke Spur war gegen 12 Uhr wieder frei. Die Feuerwehr Bruchsal war mit 35 Einsatzkräften bis 12.45 Uhr im Einsatz. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in den Nachmittag in die Länge.