Sie marschieren am Freitag, 12. April erneut: Bruchsaler Schüler treffen sich am Bahnhof, um für eine Wende in der Umweltpolitik zu demonstrieren.
Sie marschieren am Freitag, 12. April erneut: Bruchsaler Schüler treffen sich am Bahnhof, um für eine zügige Wende in der Umweltpolitik zu demonstrieren. | Foto: Thienes

Schülermarsch am 12. April

Nächste Friday-Aktion in Bruchsal

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Wieder wollen Jugendliche auch in Bruchsal – am Freitag, 12. April, ab 9.30 Uhr – vom Bahnhof aus durch die Innenstadt ziehen, bei dieser Friday-For-Future-Aktion mit einem kleinem Umweg, um für noch mehr Aufmerksamkeit zu sorgen.

Erneut wollen sie damit deutlich machen, dass es „keinen Planeten B“ gibt. So stand es unter anderem auf ihren Plakaten, als die jungen Leute schon Mitte März, vor dem Rathaus angekommen, mit ihrem lautstarken Protest  gegen die aktuelle Umweltpolitik  auch Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Landrat Christoph Schnaudigel auf den Plan gerufen hatten. (Die BNN berichteten.)

 

Diesen Freitag protestieren die Schüler auch in Bruchsal wieder. Mitinitiator Kilian Huber (links) sagt, inzwischen seien hier 190 Gruppenmitglieder vernetzt.
Diesen Freitag protestieren die Schüler auch in Bruchsal wieder. Mitinitiator Kilian Huber (links) sagt, inzwischen seien hier 190 Gruppenmitglieder vernetzt. | Foto: Thienes

 

Den globalen Aktionstag im März hatten auch Mitglieder des Bruchsaler Jugendgemeinderats genutzt. Sie verteilten Obstnetze aus Stoff. Wie Jugendgemeinderätin Anna-Lea Süß der Bruchsaler Rundschau mitteilte, wollen Mitglieder des Jugendgemeinderats auf dem Wochenmarkt Sensibilität für Plastikvermeidung wecken.

Künftig sollen in Bruchsal monatlich Schüler-Aktionen stattfinden, informierte Kilian Huber. Der Elftklässler vom Justus-Knecht-Gymnasium ist, neben Susan Steger, Mitinitiator der Bruchsaler Bewegung. Per Messengerdienst vernetzen sich Schüler von Gymnasien, Realschulen und berufsbildenden Schulen unter anderem. Inzwischen habe die Gruppe 190 Mitglieder, fast eine Verdoppelung seit März, wie Kilian Huber nicht ohne Stolz anmerkt. „Dieses Mal wollen wir die Müllvermeidung thematisieren und welche Auswirkungen Müll auf die Umwelt hat“, fügt er an. „Und wir wollen Referenten dazu gewinnen.“

Der Anstoß zur weltweiten Jugendbewegung ging von der jungen Schwedin Greta Thunberg aus und entwickelte sich zur globalen Jugendbewegung. Inzwischen schließen sich einige Eltern und Lehrer an. Interesse und Feedback steigen.