Der "Sparkasse Ironman Kraichgau" ist ein Top-Event für den triathlon, aber auch für die regionale Hotellerie. | Foto: Alabiso

Training auf dem „Schinderberg

Noch zwei Wochen bis zum „Ironman Kraichgau“

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Von Klaus Müller

 

Eigentlich heißt der rund 270 Meter hohe Hügel Schindelberg. Dort oben, am höchsten Punkt, befindet sich eine Kapelle. Dort müssen am 11. Juni – nach einem heftigen, kaum enden wollenden Anstieg – die Teilnehmer des Sparkassen Ironman 70.3 Kraichgau gleich zweimal vorbei. Unter den Triathleten hat sich der Hügel längst den Namen „Schinderberg“ verdient. Tage vor dem Wettkampf ist dort oben eine Menge los. Die Trainingseinheiten vieler „Eisenmänner und -frauen“ führen über den Schindelberg. Der lange Anstieg ist mühsam: Ein perfekter Punkt, einige Athleten kurz aus dem Sattel zu „holen“, um sie über den Ironman, die eigenen Ansprüche, Ziele und Trainingshäufigkeit zu befragen.

Der Wettkampf

Ironman 70.3 Kraichgau, 11. Juni: 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen; www.ironman.com.

Die Sportler

Markus Heger | Foto: Müller

Markus Heger, 36, Eggenstein-Leopoldshafen.
Im Kraichgau dabei: Zum ersten Mal – ist für mich eine Zwischenstation für Frankfurt.
Die größte Herausforderung: Schinderberg, Schwimmen, Laufen – vor allem die letzten Kilometer.
Vorbereitung: Dreimal will ich die Strecke abfahren und regelmäßiges Training.
Ziel: Unter sechs Stunden.

Irene Marrel | Foto: Müller

Irene Marrel, 39, Baden (in der Schweiz).
Im Kraichgau dabei: Zum ersten Mal – weil in Deutschland die Zuschauer so toll sind.
Die größte Herausforderung: Vielleicht schwimmen. Die Strecke ist toll, einfach zum Genießen.
Vorbereitung: Trainingslager auf Mallorca.
Ziel: Um die 5:15 Stunden.

Michaele Kienzle | Foto: Müller

Michaela Kienzle, 31, Herrenberg.
Im Kraichgau dabei: Das erste Mal. Warum überhaupt? Das frage ich mich langsam auch.
Die größte Herausforderung: Radfahren wird schwer. Da bin ich am langsamsten. Schwimmen ist okay.
Vorbereitung: Ich habe einen Trainingsplan. Trainiert wird fünf- bis sechsmal in der Woche.
Ziel: Unter sieben Stunden.

Christoph Lehbrink | Foto: Müller

Christoph Lehbrink, 26, Mainz.
Im Kraichgau dabei: Zum ersten Mal – weil Kraichgau einen guten Ruf hat.
Die größte Herausforderung: Das Laufen – weil es zum Schluss kommt.
Vorbereitung: Ich nehme mir die Strecke dreimal am verlängerten Wochenende vor.
Ziel: Unter 5:30 Stunden.

Noch zwei Wochen bis zum „Sparkasse Ironman Kraichgau“: Die BNN berichten im Vorfeld aus verschiedenen Blickwinkeln über den großen Triathlon-Event und begleiten das Ehepaar Stefanie Meigel/Sven Senkel in seiner Vorbereitung auf den Wettkampf:

Vorbereitung auf den „Ironman Kraichgau“: Die BNN verfolgen das Training von Stefanie Meigel und Sven Senkel. | Foto: Donecker


Stefanie:
Samstag: 1:30 Std Schwimmen & 2:30 Std Rad
Sonntag: Ruhetag
Montag: 0:45 Std Schwimmen & 1:00 Std Lauf
Dienstag: 3:00 Std Rad
Mittwoch: 2:00 Std Lauf
Donnerstag: 0:40 Std Schwimmen
Freitag: Ruhetag
Sven:
Samstag: 1:30 Schwimmen & 5:00 Rad
Sonntag: Ruhetag
Montag: 1:00 Schwimmen & 1:30 Std Lauf
Dienstag: 2:00 Rad
Mittwoch: 4:00  Rad & 0:20 Std Koppellauf
Do: 2:30 Lauf
Freitag: Ruhetag