Unfall auf der A5 bei Bruchsal: Ein Auto mit Wohnanhänger stand wegen einer Reifenpanne auf dem Standstreifen, als ein Sattelschlepper von hinten gegen den Anhänger stieß. | Foto: tcz

Zwölf Kilometer Stau

A5 bei Bruchsal: Lastwagen kollidiert mit Wohnanhänger

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Auf der A5 zwischen Kronau und Bruchsal hat sich am Freitagmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach Informationen der Polizei fuhr gegen 12.50 Uhr auf der Autobahn Richtung Süden ein Silo-Sattelzug auf ein Auto mit Wohnanhänger auf.

Der Verkehr staute sich während der Bergungs- und Aufräumarbeiten laut Polizei auf bis zu rund zwölf Kilometern Länge. Mindestens drei Personen sollen verletzt worden sein. Ein Verletzter schwebe in Lebensgefahr, heißt es von der Polizei. Dabei soll es sich um den Fahrer des Autos handeln. Vor Ort war ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Mehrere Ersthelfer, unter anderem eine Jugendgruppe der DLRG und Bundeswehrangehörige, hatten die Verletzten zunächst versorgt. Sie sicherten außerdem die Unfallstelle ab, bis der Rettungsdienst und die Feuerwehr Bruchsal eintrafen.

Nach Angaben der Polizei stand der PKW mit einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen, als der Lastwagen auf dem rechten Fahrstreifen seitlich von seiner Bahn abkam und die Seite des Wohnwagenanhängers aufriss.

Frittierfett auf der Straße

Die Unfallstelle glich nach dem Unfall einem Trümmerfeld: Auf Fotos ist zu sehen, dass von dem Wohnanhänger nicht mehr viel übrig geblieben ist. Abgesplitterte Teile des Anhängers durchschlugen auf der Beifahrerseite des Lastwagens die Windschutzscheibe. Aus dem verunfallten Sattelzug sei Frittierfett auf die Straße gelaufen, heißt es von der Polizei. Die Reinigung der durch das Fett spiegelglatten Fahrbahn dauerte Stunden.

Auch weiter südlich auf der A5 staute sich der Verkehr am Freitag zeitweise auf bis zu zehn Kilometern: Kurz vor Bühl hatte dort ein Lastwagen seinen Auflieger verloren.