Bei einem Verkehrsunfall auf der A5 bei Kronau sind am Montag mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Bei dem Unfall im Februar 2018 kamen vier Menschen ums Leben. | Foto: Archiv/Priebe

Neue Schilder sollen kommen

Tempolimits und Kontrollen sorgen für mehr Sicherheit am Kreuz Walldorf

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Verschärfte Tempolimits, Stauwarnanlagen und Lkw-Kontrollen: Gut ein Jahr nach dem schweren Unfall mit vier Toten auf der A5 nahe dem Autobahnkreuz Walldorf haben sich diese Maßnahmen anscheinend positiv auf die Sicherheit der Autofahrer ausgewirkt.

„Nach Auskunft des Polizeipräsidiums Mannheim ist die Schwere der Unfälle durchaus rückläufig“, sagt Uwe Herzel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Aktuelle Zahlen will die Mannheimer Polizei bei einer Pressekonferenz am kommenden Montag vorstellen. Auch nach dem verheerenden Unfall von Mitte Februar vergangenen Jahres, bei dem ein Sattelzug zwei Autos unter ein stehendes Fahrzeug geschoben hatte, häuften sich die Unfälle auf der Strecke zwischen Kronau und St. Leon-Rot Richtung Norden. Bei einer Sondersitzung wurden daraufhin die verschärften Kontrollen und Tempolimits beschlossen.

Kritik von Autofahrern

Nach mehreren Schwerpunktaktionen mit mobilen Blitzern hagelte es allerdings heftige Kritik von Autofahrern. Der Vorwurf: Die Verkehrsschilder inklusive der zeitlichen Beschränkungen seien nur schwer zu deuten. Gilt nun Tempo 100 beziehungsweise 80 oder doch 120, fragten sich auch viele verärgerte BNN-Leser. „Zwecks besserer Erkennbarkeit der Beschränkung bis auf 80 km/h soll künftig die niedrigere Geschwindigkeit als Regel und die höhere von 120 km/h auf den Schildern als Ausnahme definiert werden“, sagt Herzel. Demnach werden die neuen Schilder derzeit hergestellt.