Die Teilnehmer Aaron Königs und Yves Unser (von links) bei einer Challenge im Vergnügungspark.
Die Teilnehmer Aaron Königs und Yves Unser (von links) bei einer Challenge im Vergnügungspark. | Foto: SAT.1/Florentin Becker

Wer ist der Verräter?

„The Mole“-Teilnehmer Yves ist durch Sendung aufs Pferd gekommen

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Am Mittwochabend wird die vierte Folge der Abenteuer-Show „The Mole – Wem kannst Du trauen?“ in SAT.1 gezeigt. Drei der zehn Kandidaten sind bereits ausgeschieden. Der Bruchsaler Yves Unser (29) ist weiterhin mit dabei. Insgesamt gibt es acht Folgen.

Die Sendung besteht aus Action und Challenges. Dabei versucht ein Saboteur, „The Mole“, gegen das Team zu spielen und die mögliche Gewinnsumme gering zu halten.

Besonders freute sich Yves Unser über die Bungeejumping-Aufgabe: „Das wollte ich ohnehin schon immer einmal machen“, sagt der in Steinmauern bei Rastatt geborene 29-Jährige, der nach eigenen Angaben „das Extreme liebe“.

"The Mole"-Teilnehmer Yves Unser trinkt in Argentinien einen kalten Kaffee auf Eis.
„The Mole“-Teilnehmer Yves Unser trinkt in Argentinien einen kalten Kaffee auf Eis. | Foto: SAT.1/Florentin Becker

Die Challenge, die ihm am meisten Spaß bereitet hätte, sei hingegen die Herausforderung gewesen, bei der er auch reiten musste. Da seine Schwester und sein Vater Pferde hätten, sei er zuvor schon einmal im Sattel gesessen, aber nie richtig geritten. Die Pferde bei der Sendung beschreibt Unser als „leicht zu lenken“.

Mann für sportliche Herausforderungen

Inzwischen hat es den gelernten Mechatroniker wieder „gepackt“: Seit dem Dreh sind er und sein Vater mehrmals ausgeritten. Mit die schwierigste Challenge bisher sei für ihn der zweistündige Einsatz auf dem Laufband gewesen, da die Steigung hoch eingestellt und er angeschlagen gewesen sei, erzählt er.

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Seit dem Ausscheiden des Teilnehmers Udo teilt Unser sein Zimmer mit Martin. Über seinen Zimmerpartner verliert das Bruchsaler Model gute Worte. „Er ist ganz cool, hat dieselben Interessen wie ich“, sagt er. „Wir haben uns gut ausgetauscht und viel Sport getrieben.“ Bei den Zuschauern kommt Unser als Teamplayer rüber. Er setzt sich vor allem sportlich für das Team ein und versucht, es nach vorne zu bringen. Dennoch dachte er bei dem Kofferspiel an sich und kaufte Joker. Das sei das Spiel und gehöre dazu, so der Teilnehmer.

Als „Mole“ im Visier hat Unser meist die Kandidatin Paula. Aber ob er das vielleicht nur behauptet und in Wahrheit möglicherweise einen anderen Kandidaten verdächtigt, ließ er im Gespräch mit den Badischen Neuesten Nachrichten offen. „Ich darf ja nicht zu viel verraten“, so der Kandidat.

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Maulwurf-Witze von Zuschauern

Beim Einkaufen werde er trotz der über zwei Millionen Fernsehzuschauer noch nicht erkannt, erzählt Yves Unser – was vermutlich auch daran liegt, dass die Maske sein Gesicht verdeckt. Nachrichten und Autogrammwünsche über die sozialen Kanäle habe er jedoch schon einige erhalten – und auch Maulwurf-Witze. Wie etwa diesen: „Was bestellt ein Maulwurf im Restaurant?“ – „Ein Drei-Gänge-Menü.“

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Zurück in die Zivilisation

„Am Anfang der Sendungen war es schon etwas komisch, meine Stimme zu hören“, sagt der junge Mann, der auch als Lifecoach tätig ist. Inzwischen ginge es. Die Folge am Mittwoch wird er gemeinsam mit seinen Eltern, seiner Schwester und ihrem Mann in Bruchsal anschauen.

Ab dieser Folge wird in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gedreht, es geht vom Land zurück in die Stadt und damit wieder in die Zivilisation. Dort bemerkte der Bruchsaler wie auch die anderen Teilnehmer, die die ganze Zeit ohne Handy waren, wofür man dieses alles benötigt. „Aber das Lesen von Stadtplänen hat noch funktioniert“, sagt Unser.

Kann sich Unser weitere Auftritte im Fernsehen vorstellen? Sollte es für ihn mal wieder vor eine Kamera gehen, kämen für ihn Fernsehformate wie „Schlag den Raab“, „Ninja Warrior Germany“ oder „Let’s Dance“ in Frage, verrät er.