Stimmungsvoller Höhepunkt im Veranstaltungskalender von Bruchsal ist die Schlossweihnacht, die an zwei Wochenenden vom 8. bis 11. sowie 15. bis 17. Dezember stattfindet. Ein Bähnle verbindet den städtischen Weihnachtsmarkt, der am 27. November eröffnet wird, wieder mit der Schlossweihnacht.
Stimmungsvoller Höhepunkt im Veranstaltungskalender von Bruchsal ist die Schlossweihnacht, die an zwei Wochenenden vom 8. bis 11. sowie 15. bis 17. Dezember stattfindet. Ein Bähnle verbindet den städtischen Weihnachtsmarkt, der am 27. November eröffnet wird, wieder mit der Schlossweihnacht. | Foto: Heintzen

Bruchsaler Schlossweihnacht

Über Lkw-Sperren wird nachgedacht

Die Vorbereitungen laufen: Das Programm für die kostenpflichtige Schlossweihnacht steht bereits und in den nächsten zwei Wochen soll auch der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Bruchsal, den Staatlichen Schlössern und Gärten (SSG) und der Firma Commercon Messebau aus Graben-Neudorf unterschrieben werden, wie deren Geschäftsführer Thomas Gerspacher auf BNN-Anfrage mitteilte.

Ein Zelt für das Kunsthandwerk

Erstmals wird es im Schlossgarten ein Kunsthandwerkerdorf geben, in dem nicht nur die üblichen Töpfer, Seifenhersteller oder Kräuterproduzenten ihre Waren anbieten. „In dem Gemeinschaftszelt stehen jedem Kunsthandwerker oder Hobbyanbieter etwa vier Quadratmeter zur Verfügung, damit sich die Aussteller gegenseitig vertreten können“, setzt Gerspacher auf Synergieeffekte. Gleichzeitig sucht er noch nach Ausstellern wie etwa Bürstenmachern oder Drechslern, die vor Ort produzieren können. Das weihnachtliche Bühnenprogramm umfasst neben altbekannten Künstlern und Bands auch neue Acts.

Sicherheitskonzept für die Schlossweihnacht wird angepasst

Daneben wird gegenwärtig das Sicherheitskonzept mit Taschenkontrollen, Notbeleuchtung, Absperrungen und Beschilderung, das nach den Anschlägen der Vergangenheit die Kosten in die Höhe getrieben hat, auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst: „Ob wir Lkw-Absperrungen brauchen, muss man noch sehen“, weist Gerspacher auf die baulichen Gegebenheiten des Schloss-Areals hin, das nicht so ohne weiteres zugänglich sei. Stadt Bruchsal und SSG beteiligen sich an den Kosten für die wachsenden Sicherheitsanforderungen mit jeweils 7.000 Euro.

Höhepunkt im Veranstaltungskalender

„Das Geld zahlen wir gerne“, zählt Margrit Csiky vom Stadtmarketing Bruchsal  die städtische Unterstützung auf, die Bauhofleistungen für den Auf- und Abbau, Strom- und Wasseranschlüsse sowie die Aufstellung von Bauzäunen und Weihnachtsbäume umfasst. Beim Stadtmarketing weiß man, dass die Schlossweihnacht, die seit acht Jahren stattfindet, ein stimmungsvoller Höhepunkt im Veranstaltungskalender ist, von dem auch der städtische Weihnachtsmarkt profitiert, der 2018 sein 50-jähriges Bestehen feiern kann.

Neues Konzept am Kübelmarkt

Vonseiten des Marktamtes, das den städtischen Weihnachtsmarkt vom 27. November bis 23. Dezember veranstaltet, wurde 2017 das Programm weiterentwickelt. 36 Hütten – mehr als 2016 – stehen in diesem Jahr auf dem Kübelmarkt Rücken an Rücken und öffnen sich damit den angrenzenden Geschäften. Diese haben nach Gesprächen zugesichert, ihre Öffnungszeiten an den Weihnachtsmarkt anzupassen, der abends bis 20 Uhr – am Samstag bis 21 Uhr – ein Programm anbietet.

Hütten werden wochenweise vermietet

Erstmals werden die Hütten auch wochenweise an Vereine oder andere Anbieter vermietet, allein drei Hütten sind für soziale Zwecke vorgesehen. Das kulturelle Programm wird wieder von Vereinen, Schulen und Kindergärten sowie anderen Einrichtungen bestritten.

Termine: Der städtische Weihnachtsmarkt in Bruchsal ist vom 27. November bis 23. Dezember jeweils von 12 bis 20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr, auf dem Otto-Oppenheimer-Platz und Kübelmarkt.
Die Schlossweihnacht ist vom 8. bis 11. sowie vom 15. bis 17. Dezember, die Öffnungszeiten sind jeweils 15 bis 21 Uhr, sonntags von 13 bis 21 Uhr. Eintrittskarten für fünf Euro werden im November verkauft.