Der TV Bühl hatte im Pre-Play-off-Spiel die Netzhoheit
Geblockt: Die Bühler Juan Finoli (links) und Akhrorjon Sobirov hatten nicht nur am Netz die besseren Argumente als der Solinger Maximilian Ströbl. | Foto: Steuerer

3:0-Sieg gegen Solingen

Bühler Volleyballer legen vor

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Die Bundesliga-Volleyballer des TV Ingersoll Bühl haben die Nerven behalten und das erste Spiel der Pre-Play-off-Runde in der heimischen Großsporthalle gegen die Solingen Volleys mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:15) für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Ruben Wolochin hat nun am Sonntag die Möglichkeit, im zweiten Vergleich in Solingen den Einzug ins Play-off-Viertelfinale perfekt zu machen. Sollte die Begegnung verloren gehen, treffen sich die beiden Teams am Mittwoch zur alles entscheidenden Partie erneut in Bühl.

Rückstand wettgemacht

Vor 800 Zuschauern taten sich die ersatzgeschwächten Gastgeber in den ersten beiden Sätzen lange schwer. Im ersten Durchgang lagen die zunächst verunsichert wirkenden Bühler schon 10:16 zurück. Eine Aufschlagsserie von Akhrorjon Sobirov brachte die Wende. Beim 17:17 war der Ausgleich geschafft. Danach hatte Bühl mehr zuzusetzen und gewann 25:20.

Auch im zweiten Satz lief das Heimteam einem Rückstand hinterher. Erst nach dem 18:19 drehte der TVB auf und siegte schließlich mit 25:21. Im dritten Abschnitt konnten sich die Wolochin-Schützlinge dann endlich freispielen. Nach dem 6:5 legten die Hausherren zum 10:5 vor und ließen sich nun nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen. Bis zum 16:13 hielt Solingen noch einigermaßen mit, beim 23:13 war die Vorentscheidung längst gefallen. Das 25:15 entsprach den Kräfteverhältnissen in dieser Phase der Partie. Bester Scorer beim Sieger war Slawomir Jungiewicz mit 24 Punkten. Eine sehr starke Vorstellung lieferte auch Ilya Zhilin ab, der mit der MVP-Medaille ausgezeichnet wurde.

Es ist noch nicht vorbei

Coach Wolochin war am Ende sichtlich erleichtert. „Meiner Mannschaft war zunächst die Nervosität deutlich anzumerken. Der Druck war vor der Partie ziemlich hoch, zumal wir einige angeschlagene Spieler im Kader haben. Wir haben uns nach anfänglichen Problemen aber stabilisiert. Unser Aufschlag und die Annahme haben dann funktioniert“, sagte er. Gleichzeitig gab er zu bedenken: „Es ist noch nicht vorbei. Wir müssen in Solingen voll konzentriert zu Werke gehen.“