Unter großem Publikumsinteresse hat am Montag vor dem Landgericht in Baden-Baden der Mordprozess gegen einen 24-Jährigen begonnen. Er soll in Bühlertal seine Ex-Freundin ermordet haben.
Der wegen der Corona-Pandemie ausgesetzte Mordprozess gegen einen 24-Jährigen, der seine Ex-Freundin in seiner Wohnung in Bühlertal erwürgt haben soll, wird von diesem Mittwoch an fortgesetzt. | Foto: pr (Archiv)

Aussetzung wegen Coronavirus

Ex-Freundin erwürgt? Mordprozess Bühlertal beginnt zum zweiten Mal

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Der wegen der Corona-Pandemie ausgesetzte Mordprozess gegen einen 24-Jährigen, der seine Ex-Freundin in seiner Wohnung in Bühlertal erwürgt haben soll, wird von diesem Mittwoch an fortgesetzt. Der Mann muss sich vor dem Landgericht Baden-Baden verantworten. Die ursprünglich Anfang März begonnene Hauptverhandlung stieß bereits auf großes Zuschauerinteresse.

Der Anklage zufolge hatte der Landwirt die junge Frau unter dem Vorwand, sie solle ihre Sachen bei ihm abholen, in die Wohnung gelockt. Danach soll er sie sofort attackiert und erwürgt haben. Die 20-Jährige starb noch am Tatort.

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Ursprünglich hatte der Prozess am 9. März begonnen; die weiteren Verhandlungstage mussten wegen der Corona-Krise aber abgesagt werden. Die Untersuchungshaft für den jungen Deutschen wurde deshalb um drei Monate verlängert. Nun startet das Verfahren erneut.

Im malerischen Obertal spielte sich das Beziehungsdrama in einem Einfamilienhaus in Bühlertal ab. Die Nachbarn berichten von zunächst geklärten Verhältnissen zwischen den beiden jungen Menschen.
Im malerischen Obertal spielte sich die Tat in einem Einfamilienhaus in Bühlertal ab. | Foto: Bühler

Corona-Krise: Zeugen im Mordprozess Bühlertal müssen erneut aussagen

Beim ersten Anlauf des Prozesses im März hatte der 24-Jährige geschwiegen und sich weder zur Person noch zur Sache äußern wollen. Daraufhin war die Verhandlung mit der Vernehmung von Zeugen fortgesetzt worden.

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Wegen des Neustarts des Prozesses müssen alle 16 Zeugen neu geladen und die Vernehmungen neu geführt werden. Auch ein Sachverständiger soll aussagen. Insgesamt sind vier Verhandlungstage anberaumt; ein Urteil könnte demnach am 12. Juni fallen.

dpa/asb