Überragend: Offenburgs Außenangreiferin Pia Leweling steht auch im Fokus eines Erstligaclubs. | Foto: Daniel Hengst

Titel ist und bleibt das Ziel

VCO eilt weiter von Sieg zu Sieg

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Der VC Offenburg untermauert weiter seine Titelambitionen in der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd der Frauen – und das trotz angekündigten Gangs in die nächsttiefere Klasse in der kommenden Runde.

Auch 17. von bislang 17 Spielen gewonnen

Diese Zukunftsperspektive konnte die Mädels um Trainer Florian Völker nicht davon abbringen, auch das nunmehr 17. von bislang 17 Spielen zu gewinnen. Der Erfolg der Offenburgerinnen in der heimischen Nord-West-Sporthalle fiel mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:16) zudem deutlich aus.

Ansbach ist zuhause unangenehm

Zur nächsten Partie muss der VCO wieder reisen.  An diesem Samstag (19 Uhr) tritt die Völker-Equipe beim Tabellenschlusslicht in der mittelfränkischen Residenzstadt Ansbach an. „Die sind zu Hause unangenehm“, weiß Coach Völker, der seine Mädels mit der gewohnten Akribie auf den Einsatz vorbereitet. Das Ansbacher Team spiele viel mit Kombinationen und Kreuzungen, was man eher selten sehe.

Pia Leweling im Fokus eines Erstligisten

Es gelte nun, sich auf diese Gegebenheiten mental einzustellen, auf dieses „etwas andere Spiel“, sagt der Trainer. Dass Pia Leweling im Heimspiel gegen Sonthofen „unter Beobachtung“ von Dirk Groß stand, Headcoach des Erstligisten VC Wiesbaden, bestätigt Völker.

Qualität des Offenburger Teams längst kein Geheimnis mehr

Groß hatte sich angekündigt, abgesehen davon kennt man sich in der Volleyball-Szene sowieso. Die Qualität des Offenburger Teams ist längst kein Geheimnis mehr, und Völker freut sich für seine Mädels, die vor dem gegebenen Hintergrund im Fokus anderer Vereine auf hohem Niveau stehen.

Auch der Erfolgstrainer verlässt nach der Runde Offenburg

Der VC-Coach ist sich sicher, dass die Mehrzahl der Spielerinnen Angebote von Clubs aus dem hochklassigen Volleyball erhalten wird. Auch Völker selbst wird sich in Sachen Verein „auf jeden Fall anders orientieren“. Sein Ziel sei es gewesen, mit Offenburg in die Erste Liga aufzusteigen und dort Profi-Volleyball zu spielen.  Die Entwicklung beim VCO, geht – wie berichtet – nun allerdings in Richtung Liga drei.

Mannschaft spielte sehr souverän und konsequent

Offenburg begann gegen Sonthofen mit der Startsechs Ashley Owens, Richarda Zorn, Pia Leweling, Leonie Amann, Nele Iwohn und Johanna Müller-Scheffsky. „Sehr souverän und konsequent“ habe die Mannschaft gespielt, wie der Trainer bilanziert. Die Sonthofenerinnen, aktuell auf dem fünften Tabellenplatz angesiedelt, seien eine emotionale Mannschaft. Darauf hat sich der VCO eingestellt und dem Spiel entsprechend seinen Stempel aufgedrückt.

Sieg war nie in Gefahr

Der Sieg war nie in Gefahr, und die Satzergebnisse fielen ebenfalls deutlich zugunsten des VCO aus. Nach eineinviertel Stunden durfte das Team von Coach Völker dann seinen 17. Sieg im bislang 17. Saisonspiel feiern.

Ansbach ist Tabellenschlusslicht

Nun also die Dienstreise nach Ansbach. Der Aufsteiger aus Franken hat in der Zweiten Liga bislang noch keine Bäume ausgerissen, ist abgeschlagenes Schlusslicht mit neun Punkten. Vier Siege stehen 13 Niederlagen gegenüber. Die jüngste erlitten die Mädels von Trainer Wolfgang Hüttinger mit 1:3 im Abstiegsduell gegen Mitaufsteiger TV Planegg-Krailling.

Zwei Volleyball-Welten prallen aufeinander

Für die Ansbacherinnen wird es immer schwerer, sich den Klassenverbleib zu sichern, denn der Vorletzte Waldgirmes hat bereits 15 Zähler auf dem Konto. Damit prallen am Samstag zwei Welten aufeinander.