Das war's: Mit dem 4:0 in Neckarsulm verabschiedet sich der FC Nöttingen für diese Saison., | Foto: Rubner

Fußball-Oberliga

FC Nöttingen siegt zum Abschluss mit 4:0 in Neckarsulm

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Noch einmal ordentlich präsentieren wollten sich die Oberliga-Fußballer des FC Nöttingen, bevor nun die Sommerpause beginnt. Und nach dem 4:0 (2:0) bei der Neckarsulmer Sport-Union am abschließenden 34. Spieltag darf man wohl sagen: Mission erfüllt.

FC Nöttingen ist mindestens Fünfter

Das gilt gleich in mehrerlei Hinsicht. Mit letztendlich 59 Punkten hat der FCN einen Zähler mehr ergattern können als im Vorjahr, damals wurde man Fünfter. Wo die Wittwer-Truppe diesmal landet, das entscheidet sich erst am Donnerstag, wenn der Göppinger SV den derzeit Vierten noch auf Platz fünf verdrängen kann. In jedem Fall wurde das Saisonziel „Platz eins bis fünf“ erreicht.

Kolbe und Bilger sorgen für frühe Führung des FC Nöttingen

„Das kann man als Erfolg werten“, sagt FCN-Trainer Michael Wittwer, der vor allem auch die spielerische Weiterentwicklung seines Teams lobte. Auch in Neckarsulm legten die Lila-Weißen wieder gut los. Niklas Kolbe (15.) brachte den FCN nach einer Ecke von Marco Manduzio in Führung. Drei Minuten später erhöhte Mario Bilger nach feiner Vorarbeit von Tolga Ulusoy auf 2:0. Bis zur Pause waren die Nöttinger dominant.

Neckarsulm dreht nach der Pause auf

Nach der Halbzeit allerdings „hatten wir für 15 Minuten den Faden verloren“, kommentiert Wittwer. Die Sport-Union kam zu Chancen und „da hätte es auch gut 3:3 stehen können“, so Wittwer. Obwohl es für beide Teams um nicht mehr viel ging, habe sich Wittwer „schon etwas aufgeregt, weil wir den Sieg fast verschenkt hätten“.

Tore gibt es nur für den FCN

Das einzige Mal, dass die Gastgeber dann allerdings ins Tor trafen, war beim Eigentor von David Gotovac (67.) nach einer Flanke von Timo Brenner. Colin Bitzer (90.) durfte dann mit einer schönen Einzelaktion nach Vorlage von Ulusoy den Schlusspunkt des Spiels und der gesamten Nöttinger Saison setzen.

Wittwer: „So deutlich war’s nicht.“

Der Sieg sei vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, gibt Wittwer zu. „So deutlich war’s nicht. Wenn es 4:2 ausgeht, kann man auch nichts sagen.“ Allerdings sei es eben das typische Saisonabschluss-Spiel gewesen. „Es gab so gut wie keine Fouls, da wollte jeder ein bisschen Fußball spielen, man war nicht so eng an den Leuten, es gab mehr Torchancen“, berichtet Wittwer, der trotzdem hofft, „dass wir Vierter bleiben“.

Mit guter Laune in die Kleiner-Arena

Letztlich habe sich sein Team das positive Gefühl für die Rückfahrt nach Nöttingen nicht mehr nehmen lassen. Denn ein Termin stand am Samstag noch an: Das gemeinsame Schauen des DFB-Pokalfinals auf der LED-Wand in der Kleiner-Arena.