Geschlossenheit bewiesen die Nöttinger Fußballer beim Auswärtserfolg in Oberachern. | Foto: Rubner

Fußball-Oberliga

FCN stürmt Oberacherns Festung

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(gre/seak). Einen klaren Sieg feierte der FC Nöttingen in der Fußball-Oberliga. Beim äußerst heimstarken SV Oberachern setzte man sich am Tag der Arbeit mit 5:2 (2:2) durch. Dadurch hat der FCN vier Spieltage vor Schluss sechs Punkte Rückstand auf Platz zwei. Dagegen steigen die Abstiegssorgen bei den Oberacherern.

De Santis erzielt Nöttingens Führung

Den besseren Start hatten die Gastgeber, die nach Chancen von Erius Evans und Nico Huber bereits nach 20 Minuten mit 2:0 hätten führen müssen. Doch nachdem Evans in der 24. Minute erneut nur den Außenpfosten traf, war es Nöttingens Top-Torschütze Ernesto De Santis, der für die überraschende Führung für die Gäste sorgte (25.). Oberachern blieb am Drücker und ging zwischen der 32. und 37. Spielminute durch Tore Demarveay Sheron und Evans sogar in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel nutzte Mario Bilger einen Fehler von Oberacherns Luca Fritz aus, indem er dessen Rückpass auf Torhüter Xaver Pendinger abfing und mühelos für den 2:2-Ausgleich sorgte.

Nöttingen kommt druckvoll aus der Kabine

Im zweiten Durchgang kam Nöttingen druckvoller aus der Kabine und ging in der 55. Spielminute wieder in Führung. De Santis verwertete eine Flanke des ehemaligen SVO-Spielers Eray Gür. Oberachern drängte in der Folgezeit auf den Ausgleich, blieb aber am Ende zu harmlos. In der 72. Minute fiel dann die Entscheidung: Nach einem Zweikampf zwischen Oberacherns Nicola Leberer und Nöttingens Bilger entschied der Unparteiische Jochen Rottner zum Entsetzen der Oberacherner Spieler auf Strafstoß. Timo Brenner ließ sich diese Chance nicht entgehen und erhöhte auf 4:2. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff war es erneut De Santis, der nach einem sehenswerten Angriff per Kopf für den 5:2-Endstand und mehr Sorgenfalten auf Oberacherns Trainer Lerandy sorgte.

FCN-Trainer Wittwer spricht von verdientem Sieg

Nöttingens Trainer Michael Wittwer war sehr zufrieden: „Auch wenn das Ergebnis am Ende das ein oder andere Tor zu hoch war, haben sich meine Jungs diesen Sieg verdient.“ Oberacherns Coach Mark Lerandy war enttäuscht: „Der Knackpunkt des Spiels war mit Sicherheit der unglückliche Ausgleich kurz vor der Halbzeit. Ich kann meinen jungen Spielern keinen Vorwurf machen, aber wir wissen, wie es nun um uns steht und werden am Wochenende in Friedrichstal diese Heimniederlage ausgleichen müssen.“ Nach den Erfolgen der Verfolger aus Linx und Backnang ist der Vorsprung des SVO auf die Abstiegsränge auf drei Punkte geschrumpft.