Auf die Zähne beißen mussten die Rutronik Stars Keltern im zweiten Duell mit der BG Göttingen. Hier versucht sich Sterne-Akteurin Rebecca Tobin (am Ball) gegen Vasiliki Karambatsa (links) und Jennifer Crowder durchzusetzen. | Foto: Pförtner

BASKETBALL-PLAY-OFFS

Rutronik Stars Keltern stehen im Halbfinale

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Von Michaela Anderer

Die Bundesliga-Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern haben im zweiten Viertelfinalspiel bei der BG Göttingen beim 62:52(35:38)-Erfolg zwar nicht so furios aufgespielt wie noch beim 100:52-Sieg in der ersten Play-off-Partie, doch für die Grünen Sterne zählte am Mittwochabend nur der Einzug ins Halbfinale um die DBBL-Meisterschaft. Dort wartet nun am Sonntag, 14. April, in der Dietlinger Speiterlinghalle der BC Marburg auf den amtierenden Meister aus Keltern. Die Marburgerinnen hatten sich am Mittwochabend mit 88:68 klar gegen Hannover durchgesetzt.

Sterne treffen im Halbfinale auf BC Marburg

Etwas schwerer als Marburg taten sich die Enzkreis-Korbjägerinnen, bei denen Coach Christian Hergenröther erneut auf Marina Markovic, Romina Ciappina, Renata Pudlakova und Marta Tudanca verzichten musste. Kimberly Pierre-Louis, die im ersten Spiel überragend getroffen hatte, sorgte zwar gleich für die ersten Zähler der Sterne in Göttingen. Die Gastgeberinnen traten jedoch im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen wesentlich aggressiver und konzentrierter auf.

Keltern in der Defensive nicht so frisch

Mit einer 19:17-Führung für die BG ging es in die zweiten zehn Minuten. Dort erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und machten den Sternen das Leben schwer. Die Hergenröther-Truppe kam mit der Spielweise der BG nicht zurecht. Erst eine Auszeit half. Der Sterne-Coach peitschte seine Mädels nach vorne. „Göttingen hat in den vergangenen zwei Tagen viel geändert“, sagte Hergenröther. Und weiter: „Wir haben uns offensiv sehr schwer getan und auch defensiv waren wir nicht so spritzig und frisch.“

Sterne lassen zu viele Würfe liegen

Nach der Pause starteten erneut die Göttingerinnen besser ins Spiel. Drei Minuten vor dem Schlussviertel hatten die Enzkreis-Korbjägerinnen jedoch zur Erleichterung der Sterne-Anhängerschaft die Führung zurückgekämpft und behaupteten diese. Keltern ließ jedoch zu viele Würfe liegen, um die Führung weiter ausbauen zu können.

Göttingen wird Keltern nicht mehr gefährlich

Mit einem 49:48-Vorsprung für die Sterne ging es ins Schlussviertel. Beide Teams verteidigten gut und so konnten sich die Gäste nur langsam weiter distanzieren. Defensiv machten die Sterne ihre Sache jedoch ordentlich. Erst vier Minuten vor dem Ende erzielte Göttingen die ersten Punkte, wurde Keltern aber nicht mehr gefährlich. „Es war viel Kampf und viel durch die Schiedsrichter zugelassener Kontakt – ein hartes Spiel“, so Hergenröthers Fazit.