Waldbrand in Neuenbürg in der Nähe der B294.
Die Feuerwehr Neuenbürg (Enzkreis) war bei dem Waldbrand an der Bundesstraße 294 mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. | Foto: Gress

Flammen schnell gelöscht

Waldbrand in Neuenbürg im Enzkreis

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Südlich von Neuenbürg (Enzkreis) ist am Dienstagabend ein Waldbrand ausgebrochen. Die Polizei in Karlsruhe bestätigte das Feuer auf BNN-Anfrage, das kurz vor 19 Uhr gemeldet wurde. Eine knappe Stunde später waren die Flammen bereits erloschen – die Einsatzkräfte hatten alles im Griff.

Das Feuer brach parallel zur Bundesstraße 294 in einem Waldstück aus. In der Nähe sei einer Polizei-Sprecherin zufolge das Besucherbergwerk „Frischglück“ und auch der örtliche Friedhof. In einer ersten Meldung war der genaue Ort noch unklar. Daher war auch ein Hubschrauber der Polizei im Einsatz, um den Brandherd zu lokalisieren.

Sprecher findet Brand „sehr ungewöhnlich“

Die insgesamt drei Brandherde lagen laut Auskunft der Beamten jeweils 50 bis 70 Meter auseinander – und alle waren fünf bis zehn Meter vom Waldweg entfernt. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums sagte, es gebe zwar keine Hinweise auf Brandstiftung, das Szenario sei aber „sehr ungewöhnlich“.  Betroffen waren Flächen von rund 200, 150 und 25 Quadratmetern.

 

Die Feuerwehr hatte die Flammen dann binnen einer Stunde aber schnell im Griff. Dennoch rechnete man bei den Einsatzkräften mit längeren Nachlöscharbeiten. „Das ist nicht minder aufreibend“, sagte die Polizeisprecherin.

42 Feuerwehrleute im Einsatz

Damit sich die abgebrannten Flächen nicht erneut entzündeten, musste reichlich Wasser an die gelöschten Stellen im Wald unterhalb von Waldrennach gebracht werden. Deshalb wurde auch die Kreisstraße zwischen Neuenbürg und Waldrennach gesperrt. Medienberichten zufolge musste eine Wasserversorgung aus der nahen Enz aufgebaut werden.

Im Einsatz waren nach ersten Auskünften die Feuerwehren aus Neuenbürg mit den Abteilungen aus Arnbach und Waldrennach – mit insgesamt 42 Feuerwehrleuten.

 

ron/obit