Dichtes Gedränge herrscht bei entsprechend gutem Wetter erfahrungsgemäß am Samstagabend auf dem Ettlinger Marktfest. | Foto: Archiv

14 Gastronomen und 35 Vereine

Ettlinger Marktfest: Auf vielen Bühnen Musik

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Marktfest in Ettlingen: In eine große Festmeile verwandelt sich die Altstadt zwischen Neuem Markt, Marktplatz, Schloss und Martinskirche  alle  Jahre   am  letzten Augustwochenende.   Auf diversen Bühnen spielt die Musik, es gibt Bewirtung aller Art und Güte, Kinderprogramm und Kunsthandwerk. Wenn das Wetter stimmt, dürften sich 30 000 bis 40 000 Menschen im Freien tummeln, vor allem der Samstagabend ist immer voll. 14 Gastronomen (genauso viele wie 2016) und 35 Vereinen ( zwei weniger als voriges Jahr) beteiligen sich .

Zwei  Vereine pausieren

Eine Pause legen laut Nina Grießhaber vom städtischen Kultur amt  der Schützenverein Ettlingen ein, außerdem der Fußballverein Alemannia Bruchhausen. Dafür hat man neu fürs Marktfest den Verein „Bergzeit Ettlingen “ gewonnen. Er baut für Kinder einen Hindernisparcours beim Schloss auf. Erstmals mit von der Partie ist auch der Förderverein Filmkultur, der Bewirtung anbietet und Werbung machen will fürs Open-Air-Kino im Schlosshof ab 30. August. Start des Spektakels ist am Samstag um 11 Uhr mit dem Fassanstich, den OB Johannes Arnold vornimmt. Gefeiert werden darf sodann bis 24 Uhr (Ende der Musik), ausgeschenkt wird bis 1 Uhr. Am Sonntag gilt: Die Musik spielt bis 21 Uhr und um 22 Uhr ist Schluss.

Treffpunkt europäische Meile

Ein beliebter Treffpunkt auf dem Fest ist stets die europäische Meile im Schlosshof, auf der sich die Ettlinger Partnerstädte mit ihren Spezialitäten präsentieren. Wer aber auf Bratwurst aus Löbau hofft, der wird in diesem Jahr enttäuscht: Die Partner aus der Niederlausitz haben genauso abgesagt wie Clevedon. Die Engländer waren schon länger auf dem Marktfest nicht mehr gesehen. Dafür kann die Stadt auf die Treue von Epernay, Middelkerke, Gatschina und Menfi zählen.

 

Soul, Jazz und Pop auf den Bühnen

Zur Musik: Auf den Bühnen, die nach den Sponsoren Volksbank Ettlingen, Sparkasse Karlsruhe und Brauerei Hoepfner benannt sind, treten neue Bands und alte Bekannte in bunter Reihenfolge auf. Erstmals auf dem Marktfest sind  „6th Element“, die am Samstag zwischen 21 und 24 Uhr auf dem Marktplatz Pop- und Rocksongs spielen. Ferner „Soulshot“, die am Sonntagabend am selben Ort für Latin, Soul und Jazz stehen. Zu den Wiederkehrern zählen „Pik As“ (Samstagabend, Kanalstraße), „The Reindeers“ (Samstagabend Neuer Markt) oder auch die Country-Formation Dapper Dan Man (Sonntagabend auf dem Neuen Markt). Eher leisere Töne angeschlagen werden im Schlosshof, wo unter anderem Marco Augusto und Band am Samstagabend ab 21 Uhr italienischen Pop servieren und AguaNova am Sonntagmorgen ab 11 Uhr Jazz.

Spielangebote bei der Martinskirche

Für Kinder ist im Bereich der Martinskirche gesorgt: dort gastiert ein Mitmachzirkus (am Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr), es gibt diverse Spielangebote und ein Karussell. Da größere Menschenansammlungen seit der jüngerer Vergangenheit ein gewisses Risiko darstellen, hat die Stadt Ettlingen ihr Sicherheitskonzept angepasst – an den Festzugängen etwa sollen Hindernisse positioniert werden, um unbefugtes Einfahren zu verhindern. Ein Securitydienst ist zudem während der Nachtstunden präsent und bewacht die Bühnen.

Auch Kunsthandwerkermarkt

Nicht fehlen darf  Kunsthandwerk beim Marktfest: Samstag und Sonntag ab 11 Uhr in der Schlossgartenhalle ,auf dem Kurt-Müller-Graf-Platz sowie dem Platz vor dem Schloss. 60 Kreative haben dort ihre Stände, präsentieren Werke von Lederwaren über Schmuck zu Seidenmalerei und Tonarbeiten. Jedes Mal melden sich mehr Aussteller als die Stadt zulassen kann.

Zusätzliche Parkplätze

Für Marktfestgäste stehen übers Wochenende Parkplätze in der (inneren) Rastatter Straße zur Verfügung, außerdem auf dem Grünstreifen der Rastatter Straße, entlang der Dieselstraße, in der verlängerten Wilhelmstraße, beim Albgau-Freibad und beim Schulzentrum Horbachpark. Zudem gibt es Plätze in den beiden Tiefgaragen beim Stadtgarten und am Neuen Markt. Die Erfahrung lehrt aber: Am besten man besucht das Marktfest mit dem Rad oder der Stadtbahn – nicht nur, um ein Glas mehr trinken zu können.

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