Unfall auf A5 Malsch: Ungebremst fuhr der Fahrer eines Kleinlastwagens am Mittwoch gegen 18.40 Uhr in das Stauende. | Foto: Dieter Reichelt

Rettungshubschrauber-Einsatz

A5 Malsch: Ungebremst in Stauende

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Der Fahrer eines Kleinlastwagens mit polnischem Kennzeichen verletzte sich am Mittwoch gegen 18.40 Uhr bei einem Unfall auf der A5 Malsch in Höhe Neumalsch lebensgefährlich. Der 41 Jahre alte Lenker des Fahrzeugs, er stammt aus der Ukraine, war in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs und erkannte in der dortigen Dauer-Baustelle das Stauende und einen langsam mit Warnblinkleuchte vor ihm fahrenden Sattelzug zu spät.

Lebensgefährlich verletzter Ukrainer

Der nachfolgende Aufprall war so heftig, dass der Ukrainer in seinem Kleinlastwagen eingeklemmt wurde. Die nach der Alarmierung angerückte Feuerwehr aus Rastatt befreite den Havarierten aus seiner schwierigen Lage in einer aufwändigen Aktion. Mittlerweile war auch auf der in Fahrtrichtung Karlsruhe komplett gesperrten A5 ein Rettungshubschrauber mit dem Notarzt gelandet. Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung nach BNN-Informationen dann mit dem Hubschrauber in das Städtische Klinikum Karlsruhe geflogen.

Vollsperrung der Autobahn

Die Vollsperrung der Autobahn dauerte bis zur Bergung und Abflug des Verletzten etwa 50 Minuten. Der Verkehr staute sich auf vielen Kilometern bis in Richtung Raststätte Baden-Baden zurück. An der Anschlussstelle Rastatt wurde der aus Südrichtung kommende Autoverkehr ausgeleitet. Im Baustellenbereich selbst mussten vor der Unfallstelle Autofahrer, die in Richtung Karlsruhe unterwegs waren, teilweise stundenlang warten. Gegen 21.35 Uhr konnten die beiden bestehenden Fahrbahnen der A5 in Nordrichtung wieder freigegeben werden.

Verkehr an Anschlussstelle Rastatt-Nord ausgeleitet

Die Zeit bis dahin wurde genutzt, die Fahrbahn im Umfeld der Unfallstelle nass zu reinigen. Von 19.35 Uhr bis 21.35 Uhr war der Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet worden. Der Sachschaden an den beiden beteiligten Fahrzeugen beträgt rund 30 000 Euro. Der ukrainische Fahrer soll nach Polizeiinformationen nicht angeschnallt gewesen sein.