Viel Ärger gab es um den Gartenschauzaun. Jetzt begannen die Abbauarbeiten. | Foto: Dietmar Glaser

Ärger bei Bürgern und Gästen

Abbau des Gartenschauzauns in Bad Herrenalb beginnt

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Der Abbau des Gartenschauzauns hat begonnen. Angefangen wurde an der Umzäunung des Kurparks. Zunächst wird der Maschendraht entfernt. Mit Hilfe eines Minibaggers werden dann die Holzpfosten aus dem gefrorenen Boden gezogen. Stemmarbeiten sind bei den Toren und Drehkränzen erforderlich.

Abbau von Zaun nicht ausgeschrieben

Der späte Beginn der Rückbauarbeiten hat unter den Bad Herrenalber Bürgern, Gästen und Geschäftsleuten großen Ärger verursacht. Schon vor der Montage des Gartenschauzauns wurde ihnen auf zahlreichen öffentlichen Baustellenführungen von Seiten der Stadtverwaltung versprochen, dass der Zaun unmittelbar nach Schließung der Gartenschau am 10. September 2017 verschwinden werde. Nun sind über fünf Monate vergangen, bis das Versprechen eingelöst wurde. Gerechtfertigt wurde diese Verzögerung mit Sicherheitsgründen. Temporäre Installationen der Gartenschau sollten im Schutz des Zauns abgebaut werden. Diese Arbeiten hätten sich wegen schlechten Wetters verzögert.

Abbau verzögert auch wegen schlechten Wetters

Außerdem habe man vergessen, die Demontage des Zauns auszuschreiben. Dabei hatte der Abbau der Gartenschau-Infrastruktur erfolgreich begonnen. Bereits nach wenigen Wochen konnten Kurpark und Falkenstein-Spielplatz wieder geöffnet werden. Baufirmen und Projektleitung der Gartenschau Bad Herrenalb waren zuversichtlich, dass dem Rückbauabeiten nichts im Weg stehe und man der Bevölkerung auch den umzäunt gebliebenen Teil der Schweizer Wiese schnell zurückgeben könne (wir berichteten mehrfach). Auf massive Kritik von Bürgern der Stadt Bad Herrenalb im Dezember 2017 hatte Projektleiter Tim Rohrer gesagt, „bei gutem Wetter hätten die Arbeiten fristgerecht im Dezember abgeschlossen werden könen.“