Das Albtal ist attraktiv. Das belegen die gestiegenen Übernachtungszahlen 2016. | Foto: Archiv

Tourismusjahr 2016 mit Rekord

Mehr Gäste im Albtal

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Mehr Gäste im Albtal: Das Tourismusjahr 2016  endete erneut mit einem Rekord. Es kamen deutlich mehr Besucher  in die Region, die sich gemeinsam vermarktet. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat  fast 511 000 Übernachtungen gezählt in den acht Kommunen von Albtal plus.  Das ist ein  Zuwachs  von 2,3 Prozent.

Malsch macht nicht mehr mit

Zu den angeschlossenen  Kommunen gehören   Ettlingen, Bad Herrenalb, Dobel, Malsch, Marxzell, Waldbronn, Straubenhardt und Karlsbad. Malsch hat  2016 entschieden, aus dem Verein  Albtal plus zum 1.Januar 2017  auszusteigen. Argument: Man sieht sich nicht als Tourismusgemeinde und will die Beiträge sparen.

Mehr Gäste aus dem Ausland

Den größten Anteil am  regionalen Wachstum haben  erneut Gäste aus dem Ausland. Ihr Anteil an den Gesamtübernachtungen stieg  um mehr als fünf Prozent.  Die  Zahl der  Übernachtungsgäste in Betrieben mit  mehr als zehn Betten lag mit  223 000 um 7,4 Prozent höher als 2015.  Die  positiven Zahlen, die über jenen von Baden-Württemberg oder des Nordschwarzwaldes liegen, sind für Albtal plus ein  Indikator für die Wirksamkeit  gemeinsamer  Vermarktung.  Der Zusammenschluss habe sich bewährt.

Auslastung in Ettlinger  Hotellerie bei 42 Prozent

Beim Blick auf die Statistik für Ettlingen zeigt sich, dass ebenfalls mehr  Auslandsgäste übernachteten. Hier ist ein Zuwachs  von knapp 33 Prozent zu verzeichnen. Konkret:  26 038 Gäste statt  19 597. Bei den Übernachtungen gab es insgesamt  ein Plus von über 24 Prozent von 134 000  auf 166 000. Die Auslastung  in der örtlichen  Hotellerie liegt bei knapp  42 Prozent. Zum Vergleich: Im Schwarzwald beträgt sie durchschnittlich 38 Prozent.  In Ettlingen verweilen Besucher im Schnitt 1,8 Tage. Die meisten, die kommen, sind Geschäftsreisende.

Umfangreiches Programm 2017

Mit einem umfangreichen Jahresprogramm  2017 hoffen die Kommunen,  den positiven Trend weiter fortsetzen zu können. Vom „Blühenden Albtal“ rund um die Gartenschau in Bad Herrenalb über die Qualitätsoffensive im Bereich Wandern bis hin zum Start des Projektes „Entwicklung eines Mountainbike spezifischen Wegenetzes“  zusammen mit dem Mountainbike-Club Karlsruhe (MTB)  hat sich Albtal plus einiges vorgenommen.

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