Der Brand an dem Autolaster breitete sich von vorne nach hinten aus.Übrig blieben zum Schluss nur noch Stahlgerippe. | Foto: Haendle

A5 bei Malsch

Autotransporter brennt komplett aus

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+++ Update um 14.55 Uhr: Die Vollsperrung auf der Autobahn 5 in Fahrtrichtung Süden wurde aufgehoben. Beide Fahrstreifen sind wieder befahrbar. Auf den Umleitungsstrecken kommt es weiterhin zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Verkehrsteilnehmer im noch andauernden Stau werden gebeten, die Rettungsgasse freizuhalten.

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+++ Update um 13.40 Uhr: Der Karlsruher Bergungsdienst Böhler transportiert im Moment die Wracks ab. Wann die Unfallstelle komplett wieder freigegeben wird, ist laut Polizei im Moment nicht absehbar. Auf der A 5 staut sich der Verkehr nach Süden bereits ab Weingarten. Die Umfahrung des Großraums Karlsruhe über das benachbarte Elsass wird dringend empfohlen.

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+++ Update um 12.20 Uhr: Die Rückstaus reichen mittlerweile über das Autobahnkreuz Karlsruhe auf die A 8 zurück. Auch die Südtangente ist betroffen. Das ganze Straßennetz zwischen Karlsruhe und Rastatt ist am Anschlag. Gerade berichtet die Polizei, dass demnächst wieder ein Fahrstreifen freigegeben werden soll. Es sei jedoch weiterhin mit Teilsperrungen zu rechnen.

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+++ Update um 11.27 Uhr: Die zwischen der Anschlussstelle Süd und dem Brandort festsitzenden Fahrzeuge werden jetzt an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Anschließend wird die A 5 in Richtung Süden nach Polizeiangaben für die Bergungsarbeiten erneut fünf bis sechs Stunden bis in die Abendstunden zumindest teilweise gesperrt. Die Verkehrssituation zwischen  Karlsruhe und Mittelbaden bleibt also extrem problematisch, Pendler sollten sich Alternativrouten überlegen.

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Bei Malsch zwischen Karlsruhe und Rastatt ist heute Vormittag in der Autobahnbaustelle gegen 8.30 Uhr ein Autotransporter komplett ausgebrannt. Der Lastzug war mit acht Neuwagen der Marke Renault Clio beladen und in Richtung Süden unterwegs. Die beiden aus Rumänien stammenden Fahrer hatten im Außenspiegel Rauch auf der Ladefläche bemerkt und es gerade noch bis zur Parkbucht in der Baustelle geschafft. Dort ging ihr Fahrzeug sowie die acht Neuwagen trotz eigener Löschversuche in Flammen auf. Erst am Vortag war auf der A 9 in Nordbayern ein Reisebus ausgebrannt. Dabei kamen 18 Menschen ums Leben.

Vollsperrung auf der A5 in Richtung Süden

Der Brand ist mittlerweile gelöscht. Im Einsatz waren rund 40 Feuerwehrmänner aus Malsch, Rastatt und Ettlingen. Da rund 800 Liter Treibstoff ausgelaufen und ins Erdreich gesickert ist, dürfte es an der Unfallstelle zu erheblichen Sanierungsarbeiten kommen. Das Umweltamt ist mittlerweile vor Ort.

Die Fahrbahn in Richtung Basel war bis zum Nachmittag voll gesperrt. Es kommt weiterhin zu starken Verkehrsbehinderungen, die Bundesstraße 36 und 3 sind dicht, auch die Südtangente ist von den Rückstaus betroffen. Teilweise gab es Staus von bis zu 17 Kilometern. Es wird empfohlen, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Auch auf der Gegenrichtung gibt es Stau durch Gaffer.

Am Autotransporter fing vermutlich ein Reifen Feuer

Zur Brandursache kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts gesagt werden. Vermutlich war es ein Reifen, der Feuer gefangen hat. Personen wurden keine verletzt. Der Sachschaden beträgt 320 000 Euro.